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Spreads bei ETFs: So sparen Sie Geld beim ETF-Handel

Beim Handel mit ETFs sollten Sie das Thema Spread nicht vernachlässigen: Welche Regeln müssen beachtet werden, um hier Geld zu sparen?

Der Spread – also die Spanne zwischen An- und Verkaufskurse an der Börse – ist bei ETFs zwar vergleichsweise gering – vor allem, wenn Sie ihn mit dem Spread von vielen Zertifikaten vergleichen.

Doch wenn Sie einige Regeln beachten, können Sie auch innerhalb der Produktgattung ETF bares Geld sparen. In Zeiten niedriger Renditen bei vielen Anlageklassen sollten Sie diesen Faktor nicht vernachlässigen.

Spreads vs. Total Expense Ratio: Eine Frage des Zeithorizonts

Die meisten direkten Kosten eines ETFs, wie die Gebühren für die Verwaltung des Produkts durch den Emittenten, werden in der sogenannten Total Expense Ratio (TER) ausgedrückt.

Der Spread für den An- und Verkauf ist hierin nicht enthalten. Den aktuellen Spread sehen Sie beim Handel über Ihren Broker. Hier werden zu jedem Zeitpunkt ein An- und ein Verkaufskurs gestellt.


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Sollten Sie nun mehr auf den Spread oder die TER achten? Die Antwort darauf ist maßgeblich davon abhängig, ob Sie eher kurzfristigen handeln oder langfristig investieren wollen.

Wenn Ihr Zeithorizont nur wenige Tage umfasst, können Sie die TER schon fast vernachlässigen. Dafür ist der Spread dann umso entscheidender.

Investieren Sie über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder gar länger, dann fällt der Spread weniger stark ins Gewicht, die TER, also die laufenden jährlichen Gebühren, jedoch umso mehr.

Liquidität und Handelszeiten entscheidend

Für die Größe des Spreads ist vor allem die Liquidität entscheidend. ETFs auf hochliquide und bekannte Indizes, wie z.B. den DAX, weißen sehr geringe Spreads auf.

Bestimmte Rohstoffe oder High-Yield-Anleihen sind hingegen eher illiquide. Die Börsenumsätze sind hier also sehr gering. Entsprechend macht sich dies in Form von größeren Spreads bei den darauf existierenden ETFs bemerkbar.

Auch die Handelszeit ist mit entscheidend. Wenn z.B. bestimmte Rohstoffe an den Warentermin-Börsen in den USA nach europäischer Zeit erst ab Nachmittag gehandelt werden, sind am Vormittag in Europa die Spreads auf diese ETFs auch größer.

Solche ETFs sollten Sie also eher am Nachmittag oder Abend handeln, wenn die Börsenumsätze an den amerikanischen Heimatbörsen entsprechend hoch sind.

Die wichtige Rolle des Market Makers

Der Market Maker stellt zu jedem ETF die jeweiligen An- und Verkaufskurse. Dabei kann er aber nicht den Spread einfach ausweiten, weil er dadurch mehr verdienen würde.

Dafür ist der Wettbewerb im ETF-Markt inzwischen zu umkämpft, sodass Sie hier keine Angst haben müssen, übers Ohr gehauen zu werden. Dieses Risiko besteht eher bei Zertifikaten mit intransparenten Gebührenstrukturen.

Achten Sie bei der Auswahl von ETFs auf die Größe der Spreads. Ohne Not Geld verschenken ist sicherlich nicht in Ihrem Sinne.

13. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.