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Squeeze-Out: Warum Unternehmensübernahmen besondere Chancen bieten

„Squeeze-Out“ („Ausquetschen“, „Herausdrängen“) ist eine Situation, die manchmal bei Übernahmen vorkommt. Es geht um Folgendes: Manchmal reicht es dem Käufer eines Unternehmens nicht, mehr als 50% der Aktien zu erwerben. Vielmehr strebt er danach, alle Aktien zu kaufen, also auch die, die noch in der Hand bestehender Aktionäre sind.

Dann kann er das übernommene Unternehmen von der Börse nehmen und spart sich die Kosten für das Börsenlisting, für die Hauptversammlungen, für die laufenden Geschäftsberichte und für Ad-hoc-Meldungen.

Warum sind potenzielle Squeeze-Out-Unternehmen für Sie als Anleger interessant? Weil der Käufer des bestreffenden Unternehmens Sie nicht ohne finanzielle Entschädigung herausdrängen darf. Zwar hat er das Recht, Ihnen gegen Ihren Willen Aktien abzukaufen, sobald er mindestens 95% der Aktien hält. Aber er muss Ihnen dafür eine satte Abfindung zahlen.

Bei Übernahmen auf einen Squeeze-Out spekulieren

Mit der Spekulation auf Squeeze-Out-Kandidaten sollten Sie nicht erst beginnen, wenn der Großaktionär bereits 95% der Aktien besitzt. Es lohnt sich, schon vor der letzten Runde der Komplett-Übernahme in die Aktie zu investieren. Die Jagd auf eine lukrative Abfindungsprämie beginnt mit der Identifizierung von Übernahme-Kandidaten.

Wenn der Großaktionär die 75%-Schwelle erreicht hat, schließt er häufig mit dem Squeeze-Out-Kandidaten einen sogenannten Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ab. Spätestens dann sollten Sie Aktien des betreffenden Übernahmekandidaten besitzen.


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Ab diesem Moment verringert sich Ihr Risiko enorm. Denn der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ermöglicht es Ihnen, die Aktie zu einem festgelegten Preis an den Großaktionär abzugeben. Dadurch haben Sie als Aktionär eine Art Untergrenze, unter die der Kurs im Normalfall nicht fällt. Zugleich bekommen Sie jährlich eine garantierte, vertraglich festgeschriebene Dividende.

Aktien mit Garantie-Dividende behaupten sich auch in Krisen

Als Investor, der Aktien von Unternehmen mit Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag im Depot hat, profitieren Sie in mehrfacher Hinsicht von einem bevorstehenden Squeeze-Out:

  • Die jährliche Garantie-Dividende wird unabhängig davon gezahlt, ob das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet oder Verluste schreibt.
  • Die Aktien überstehen erfahrungsgemäß auch Krisenzeiten ohne größere Kursverluste.
  • Am Ende des Übernahme-Prozesses wartet auf Sie eine attraktive Abfindungsprämie.

Squeeze-Out-Kandidaten gehören daher zu den attraktivsten Aktien-Investments. Das Warten auf den Zwangsausschluss wird Ihnen mit der Garantie-Dividende versüßt.

Übernahme-Volumen in Deutschland

24. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.