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Stahl Aktien: Comeback der Schwerindustrie

Überkapazitäten, Billigimporte, Preisdruck und immer neue Umweltauflagen – jahrelang kämpfte die Stahlindustrie gegen sinkende Margen und drohende Pleiten. Zahlreiche Privatanleger gingen auf vorsichtige Distanz. Antizyklische Investoren indes nutzten die Gunst der Stunde und bauten massiv Positionen auf.

Stahl Aktien mit besseren Fundamentaldaten

So konnten Stahl Aktien im letzten Jahr kräftig zulegen. Spekulationen auf Turnaround-Kandidaten wie ThyssenKrupp und das Gelingen geplanter Umstrukturierungen in der Branche waren aber nur ein Teil. Tatsächlich konnten sich die Fundamentaldaten deutlich verbessern.

Zum einen sind international die Preise gestiegen. Zum anderen zeigen die von den USA aber auch der EU verhängten Importzölle auf Billigstahl aus China Wirkung. Die Dumpingpreise hatten der Branche zusetzt.

Umbau und Fusionspläne

So gab es unter den Stahl-Aktien Auftrieb für ThyssenKrupp. Wer das Papier vor einem Jahr für 14 € ins Depot legte, sieht den Kurs nun bei rund 23 €. Das Unternehmen ist im letzten Quartal zwar wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt, was die Umbau- und Sparanstrengungen unterstreicht. Doch das Plus geht vorwiegend auf den Bereich Aufzüge und Autoteile zurück. Erfreulich ist der jüngste Auftrag über vier U-Boote aus Norwegen.


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ThyssenKrupp ist eigentlich eine Noch-Stahl-Aktie im Dax. Der schwankende Stahlbereich soll nach einer Fusion mit dem Mitbewerber Tata Steel ausgegliedert werden. Damit würde nach Arcelor Mittal der zweitgrößte Stahlkonzern Europas entstehen. Bis dahin sind aber noch etliche Hürden zu überwinden.

Das Papier von Tata Steel wiederum zeigt aktuell eine Jahresperformance von 111 %. Der Stahlriese aus Indien plant übrigens den Rückzug aus seiner Produktion in Großbritannien. Der ist Teil der Fusionspläne mit ThyssenKrupp, gestaltet sich aber im Detail problematisch.

Parallel ist ThyssenKrupp auch mit Arcelor Mittal im Gespräch. Das Papier des weltweit größten Stahlkonzerns mit Sitz in Luxemburg konnte sich innerhalb der letzten zwölf Monate mehr als verdoppeln. Die Aktie des deutschen Mdax-Konzerns Salzgitter erfreute auf Jahressicht mit über 107 % Plus. Anleger setzten vor allem auf steigende Preise, aber auch auf Erfolge der rigiden Sparmaßnahmen.

Stahlhändler ohne höhere Rohstoffkosten

Frisch im Aufwind ist der ebenfalls im Mdax gelistete Klöckner-Konzern. Von gestiegenen Preisen dürfte der Stahlhändler deutlich stärker profitieren als die Hersteller, die zugleich mehr für teurere Rohstoffe ausgeben müssen.


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Solide zeigt sich der österreichische Konzern Voestalpine. Er ist aufgrund seiner Konzentration auf Spezialstahl profitabler als andere europäische Player. Ähnlich wie ThyssenKrupp ist Voestalpine auf dem Weg zum Technologieunternehmen. Das Stahlgeschäft mit einem Umsatzanteil von noch 30 % wird weiter zurückgefahren.

US-Konzerne im Sog der Trump-Euphorie

Auch in der Stahlbranche gab es eine Trump-Euphorie. War etwa US-Steel aus Pittsburgh vor einem Jahr auf ein Rekordtief gestürzt, hat sich der Wert der Aktie seitdem gut verdreifacht. Die amerikanischen Stahlkocher sehen sich als Gewinner von geplanten noch höheren Importzöllen auf chinesische Produkte.

Im internationalen Vergleich ist das Stahlgeschäft in Europa nach wie vor schwierig. China will zwar Überkapazitäten abbauen, was erfreulich ist. So sind bis 2020 ca. 150 Mio. Tonnen weniger geplant.

Fürs laufende Jahr aber wird mit sinkenden Renditen gerechnet. Die Produzenten können wegen der ebenfalls gestiegenen Rohstoffkosten nur einen Teil ihres bisherigen Margendrucks ausgleichen. Als Anleger sollte man derzeit besser nicht auf hohem Niveau einsteigen, sondern eine Konsolidierung mit Aussichten auf solidere Bedingungen abwarten.

15. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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