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Stammaktien: Bedeutung und Einordnung

Stammaktien: Bedeutung

Als Stammaktie bezeichnet man eine Aktie, welche bei deren Besitz genau ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung hat.

Das Gegenstück zur Stammaktie bildet demnach die Vorzugsaktie.

Diese enthält nämlich kein Stimmrecht, wird jedoch in gewissen Situationen, zum Beispiel bei der Dividendenausschüttung, bevorzugt behandelt.

Wenn man die Nennwerte der Stammaktien und der Vorzugsaktien zusammenrechnet, dann erhält man die Summe des Grundkapitals.

Einordnung: Der Unterschied zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien

Für denjenigen, der ins Aktiengeschäft einsteigt, ist es wichtig, dass er zwei Aktienarten unterscheiden kann:

Die Rede ist von der Stammaktie und der Vorzugsaktie.

Diese weisen leicht unterschiedliche Eigenschaften auf.


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Der Unterschied dieser beiden liegt darin, dass man – wie bereits erwähnt – bei der Vorzugsaktie kein Stimmrecht bei der Hauptversammlung erhält und demnach auch kein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen hat.

Dafür erhält man bei der Vorzugsaktie im Ausgleich für den Verzicht auf das Stimmrecht eine etwas höhere Dividende.

Wenn beide Arten von Aktien von einem Unternehmen im Umlauf sind, muss man sich vor der Investition entscheiden, welche von beiden Aktien für einen die günstigere ist.

Dies kann sehr unterschiedlich sein, da beide Aktien den üblichen Marktschwankungen unterliegen. Und so kann es vorkommen, dass einmal die eine und ein anderes Mal die andere Aktie die höhere Rendite verspricht.

Mehr dazu: Stammaktie oder Vorzugsaktie: Welches Wertpapier die bessere Wahl ist

Wie wichtig das Stimmrecht bei Stammaktien ist

Auch das Stimmrecht ist bei Stammaktien von Bedeutung. Es stellt sich also zunächst die Frage, was man als Anleger von dem Kauf einer Aktie hat.

Der Aktionär hat zum einen ein Stimmrecht, mit welchem er auf der Hauptversammlung seinen Einfluss auf das Unternehmen geltend machen kann.

Er ist also sozusagen ein Besitzer dieses Unternehmens und ihm steht folglich ein Teil der Gewinne zu, die das Unternehmen erwirtschaftet.

Natürlich gehört dem Aktionär nach dem Kauf der Aktie nicht das komplette Unternehmen, sondern der Besitz entspricht dem Anteil der existierenden Aktien.

Wenn ein Unternehmen zum Beispiel 1.000 Aktien herausgegeben hat und jemand ist im Besitz von 10 Aktien, so gehört diesem Aktionär 1% des Unternehmens.

Der dem Aktionär zustehende Gewinn wird in regelmäßigen Abständen in Form der Dividende an diesen ausgeschüttet.

In diesem Fall spricht man auch von einer Dividendenausschüttung. Eine weitere sehr wichtige Frage ist, zu welchem Preis man eine Aktie überhaupt kauft.

Man will natürlich immer so niedrig wie möglich einsteigen und so hoch wie möglich wieder aussteigen.

Bevor man aber tatsächlich überhaupt in Aktien investiert, sollte man sich erst einmal ein wenig über Aktienkurse informieren.

Mehr dazu: Börsen ABC: Aktien und wie sie funktionieren

Wenn man das Risiko eines Fehlkaufs verringern möchte, kann dies etwa durch ein breites Streuen über sehr viele Unternehmen geschehen.

27. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.