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Standard-Hausordnung hilft dem Vermieter

Die Hausordnung dient dazu, das Zusammenleben der Bewohner eines Mietshauses zu regeln.

Durch sie soll die gegenseitige Rücksichtnahme gewährleistet werden und das Haus in einem ordentlichen Zustand gehalten werden.

Die Hausordnung erteilt den Mietern generell Rechte und Pflichten.

Beispielsweise sind in ihr Ruhezeiten und die Nutzung von Gemeinschaftsräumen festgelegt, aber auch Regelungen zur Treppenhausreinigung und dem Schneeräumen können enthalten sein.

Die Mülltrennung und das Halten von Haustieren können auch in der Hausordnung geregelt werden.

Standard Hausordnung erleichtert dem Vermieter die Aufstellung

Die Aufstellung der Hausordnung kann sich der Vermieter erleichtern, indem er auf eine online verfügbare Standard Hausordnung zurückgreift.

Im Internet steht eine große Auswahl von verschiedenen Vorlagen zur Verfügung, unter anderem auf der Seite des Deutschen Mieterbundes.


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Diese Standard-Hausordnungen sind vorformuliert und können mit oder ohne Änderungen für das Haus übernommen werden.

Eine der wichtigsten Punkte in der Hausordnung sind die Ruhezeiten: Üblicherweise gilt die Nachtruhe Montags bis Freitags von 22:00 bis 7:00 und die Mittagsruhe von 13:00 bis 15:00.

Samstags gilt die Nachtruhe normalerweise bis 8:00 und beginnt abends bereits um 19:00. Sonn- und Feiertags gelten die Ruhezeiten ganztägig.

Davon darf die Hausordnung des Vermieters auch abweichen, er muss aber die Interessen seiner Mieter waren und darf keine Willkür walten lassen.

Was Kinderlärm angeht, kann er nur wenig tun: Das Spielen darf Kindern nicht verboten werden, besonders nicht im Garten und vor dem Haus. Nur, wenn es der Sicherheit dient, darf ein Spielverbot ausgesprochen werden. Das kann zum Beispiel in den Kellerräumen oder der Tiefgarage notwendig sein.

Ansonsten ist Lärm von spielenden Kindern aber von den Bewohnern hinzunehmen.

Musizieren kann in Mehrfamilienhäusern auch häufig ein Streitpunkt sein. Verbieten darf der Vermieter das Musik machen aber nicht: Üblicherweise sind 2 Stunden Musizieren pro Tag von den anderen Mietern hinzunehmen.

Dabei kommt es aber auch auf die Art des Musikinstruments an: Dabei gilt grundsätzlich: Je lauter dass Instrument , desto kürzer sollte die tägliche Probezeit ausfallen.

Auch offensichtliche Dinge sollten Teil der Hausordnung sein

Manche Dinge sollten auch in der Hausordnung geregelt werden, auch wenn sie zunächst selbstverständlich erscheinen: Das gilt zum Beispiel für die Nutzung des Treppenhauses. Dieses sollte in einem verkehrssicheren Zustand gehalten werden.

Das heißt, dass es den Mietern nicht erlaubt sein sollte, die Bereiche vor ihrer Haustür als Abstellfläche zu nutzen. Werden dort Fahrräder abgestellt oder sogar Regale und Schuhschränke aufgebaut, können andere Mieter das Treppenhaus möglicherweise nicht mehr ordnungsgemäß nutzen.

Das Gleiche gilt für das Lüften der Wohnungen: Sind Mieter hier nachlässig, kann es zu Schimmelbildung kommen. Deshalb sollte sich auch dazu ein Punkt in der Hausordnung finden.

Standard-Hausordnung sichert ein friedliches Miteinander

Die Hausordnung ist für Vermieter ein wichtiges Mittel, um das alltägliche Zusammenleben seiner Mieter friedlich zu gestalten. Die hier gemachten Regelungen fördern die Rücksichtnahme und halten das Haus in einem ordnungsgemäßen Zustand.

Mit einer Standard-Hausordnung wird dem Vermieter bei der Aufstellung eine Menge Arbeit abgenommen.

8. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.