MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Standard- und Nebenwerte: die wichtigsten Unterschiede

Immer wieder tauchen rund um die Börse und das Investieren in den Aktienmarkt die beiden Begriffe „Standardwerte“ und „Nebenwerte“ auf.

Unerfahrene, private Anleger werden sich zu Beginn dann natürlich die Frage stellen, was es mit diesen Begrifflichkeiten genau auf sich hat.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen deshalb einmal die Unterschiede zwischen Standard- und Nebenwerten aufzeigen:

Unterschiede zwischen Standard- und Nebenwerten

Aktiengesellschaften werden häufig anhand ihres Börsenwertes (Marktkapitalisierung) in verschiedene Kategorien hinsichtlich ihrer Größe eingeteilt.

Die Schwergewichte, die in den großen Länderindizes wie DAX oder Dow Jones gelistet sind, werden als Standardwerte, Large Caps oder Blue Chips bezeichnet.

Die Bezeichnung Blue Chip ist dabei auf die Verbreitung von blauen Jetons (Chips) bei Poker-Spielen in Casinos zurückzuführen, da diese stets den höchsten Wert haben.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Aktien von Unternehmen mittleren Börsenwertes werden als Mid Caps bezeichnet. Dazu zählen beispielsweise die Aktien aus dem deutschen MDax.

Darunter folgen die Aktien von Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung. Entsprechende Aktien finden Sie in Deutschland zum Beispiel im SDax. Diese Werte nennt man Small Caps.

Mid Caps und Small Caps zusammen schließlich werden als Nebenwerte bezeichnet. Cap ist jeweils eine Abkürzung für die englische Schreibweise von Kapitalisierung und meint in dem Zusammenhang die Marktkapitalisierung.

Von Large Caps (Blue Chips) bis Small Caps

Es gibt keine exakte Festlegung, wann eine Aktie als Blue Chip oder Nebenwert gilt, aber international hat sich diese grobe Einteilung als Faustformel durchgesetzt:

– Large Cap: Marktkapitalisierung von 10 Mrd. € und mehr

– Mid Cap: Marktkapitalisierung von 4 bis 10 Mrd. €

– Small Cap: Marktkapitalisierung von 200 Mio. bis 4 Mrd. €

Stellen Nebenwerte-Aktien die 2. Börsenliga dar?

Neulich fragte mich ein Bekannter, ob der MDax und der SDax nur die 2. und 3. Börsenliga darstellten, wenn doch im Zusammenhang mit dem DAX gelegentlich von der 1. Börsenliga gesprochen werde.

Meine Antwort: Es muss zwischen Größe und Qualität unterschieden werden. Sie werden sich jetzt vielleicht die Frage stellen, ob es nicht besser ist, nur in Aktien aus dem DAX – also aus der 1. Börsenliga – zu investieren.

DAX-Werte bieten Ihnen sicherlich einige Vorteile: Sie sind z.B. liquider (können also an der Börse leichter gehandelt werden).

Und auch die Informations-Beschaffung ist hierbei einfacher, da die großen Werte stärker im Fokus der Medien und von Analysten stehen.

Doch auch die kleineren Werte (z.B. aus dem MDax) sind für Sie als Privatanleger interessant. In den vergangenen Jahren hat der MDax den DAX hinsichtlich der Wertentwicklung sogar abgehängt.

14. Juli 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.