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Steuerberaterkosten: Leider nicht mehr absetzbar

Vor 2006 konnten Steuerzahler die Kosten für ihren Steuerberater noch vollständig als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer sind ohne Steuerberater im Paragrafen-Dschungel häufig komplett verloren.

Keine Verpflichtung für den Staat

Doch die dabei entstehenden Kosten können seit der Neuregelung im Jahr 2006 nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden: Laut BFH ist der Staat auch aus verfassungsrechtlicher Sicht nicht dazu verpflichtet, den Steuerabzug der Kosten für den Steuerberater zuzulassen.

Damit erlischt auch der letzte Funke Hoffnung für Steuerzahler, die sich ohne Steuerberater nicht auf den Parforce-Ritt durch die Steuererklärung einlassen wollen und deshalb wenigstens die entstehenden Kosten von der Steuer absetzen wollen.

Steuererklärung ist Privatsache

Mit seinem Urteil erklärt der BFH das Ausfüllen des Mantelbogens zur Privatsache der Steuerzahler (Az. X R 10/08).

Ein bekannter Autohersteller wirbt mit dem Spruch „Nichts ist unmöglich“ – und sicherlich ist es auch nicht unmöglich, die Steuererklärung komplett selbst auszufüllen.

Doch durch die zahlreichen Paragrafen und undurchsichtigen Regelungen würde es sich dabei um ein ambitioniertes und zeitfressendes Projekt handeln. Der Verweis auf die Beratungspflicht der Finanzamt hinkt zudem, da die Finanzämter keine Steuersparmöglichkeiten aufweisen.

14. April 2010

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.