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Steuerfreibetrag 2016: Wie hoch für Rentner?

Für den einen oder anderen Rentner mag Unklarheit darüber herrschen, wie genau die Besteuerung im Rentenalter aussieht. Wie hoch ist der Steuerfreibetrag für Rentner? Und wie hoch ist dann der zu versteuernde Anteil der Rente?

Zunächst sei darauf hingewiesen, dass mit dem so häufig genannten Steuerfreibetrag für Rentner eigentlich der Grundfreibetrag gemeint ist, der auch für Rentner bezüglich ihres Einkommens gilt. Anhand dieses Grundfreibetrags lässt sich rasch der zu besteuernde Anteil der Rente ermitteln.

Grundfreibetrag für Rentner

Wie für alle anderen deutschen Bürger auch, gilt für Rentner hinsichtlich der Einkommenssteuer derselbe Grundfreibetrag. Dieser wird jährlich angepasst.

In 2016 beträgt der Grundfreibetrag 8.652 € für Alleinstehende oder 17.304 € für Verheiratete.


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Es mag auf den ersten Blick überraschen, warum für Rentner die Gesetze der Einkommenssteuer überhaupt noch gelten. Schließlich sind Rentner generell nicht mehr erwerbstätig. Dies erklärt sich dadurch, dass bei Rentnern die monatliche Rente das Einkommen bildet.

Der Gerechtigkeit halber müssen sie ihr Einkommen wie alle anderen versteuern. Dabei gelten auch für Rentner die allgemeingültigen Richtlinien und Gesetze der Einkommenssteuer. Rentner sind also keinesfalls grundsätzlich von einer Steuerpflicht oder einer Verpflichtung zur Steuererklärung befreit.

Steuerfreibetrag: Einkommenssteuerzahlungen bei Rentnern

Um zu wissen, ob man als Rentner Einkommenssteuer zahlen muss, sollte man zunächst einmal die Höhe der Rentenzahlung wissen. Hat man diese Summe vorliegen, kommt es im nächsten Schritt darauf an, ob die jährliche Summe der monatlichen Rentenzahlungen die des Steuerfreibetrags von 8.652 € für Alleinstehende bzw. 17.304 € für Verheiratete übersteigt oder nicht.

Wenn nicht, so muss der Rentner keine Einkommenssteuer zahlen. Wenn ja, muss er lediglich für den Anteil, der über 8.652 € liegt, Einkommenssteuer zahlen. Man muss also schlicht die Differenz zwischen der Rentensumme und des Grundfreibetrags ausrechnen.

Sollte die Rentensumme den Grundfreibetrag übersteigen, so gibt es einige Möglichkeiten, den steuerpflichtigen Anteil seines Einkommens durch verschiedene steuermindernde Ausgaben zu verringern.

Hier kommen etwa Werbungkosten oder auch der Eigenanteil für Kranken- und Pflegeversicherung in Frage. Nun kann es natürlich sein, dass man als Rentner nicht nur die gesetzliche Rente, sondern zusätzlich eine Betriebsrente erhält, private Altersvorsorge geleistet hat oder sonstige Einkünfte (beispielsweise aus Immobilien und Kapitalanlagen) hat.

Auch gibt es den einen oder anderen Rentner, der seine Rente durch Erwerbstätigkeit im kleinen Rahmen aufbessert. Diese Einkünfte sind dann freilich ebenfalls steuerlich zu berücksichtigen und gegebenenfalls bei der Steuererklärung entsprechend anzugeben. Auch hier werden Rentner nicht anders als andere Bürger behandelt.

Grundsätzlich kann man sich merken: Eine Steuererklärung ist immer dann vorzulegen, wenn das gesamte zu versteuernde Einkommen den Grundfreibetrag übersteigt.

14. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.