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Steuerlast senken: Diese Schritte sparen richtig Geld

Jedem Bundesbürger steht es natürlich frei, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um seine Steuerlast zu senken. Bereits im Vorfeld müssen absetzbare Zahlungen perfekt geplant werden.

Steuern senken: Steuerlast bei Handwerkern senken

Dies gilt beispielsweise bei Handwerkskosten im eigenen Haus. Hierbei gelten maximal 6.000 € im Jahr als steuerlich absetzbar. Lohnkosten, die diesen Beitrag überschreiten, werden hierfür nicht mehr herangezogen.

Daher lohnt sich zum jeweiligen Jahresende eine genaue Rechnung, wie viel Lohn im aktuellen Jahr bereits geflossen ist. Liegt der Betrag unter der Höchstgrenze, sollten geplante Arbeiten noch ins alte Jahr gelegt werden, anstatt bereits das neue Jahr zu belasten.

Vorzahlung vereinbaren kann Geld sparen

Viele Handwerker bieten auch die Möglichkeit an, eine Vorzahlung zu leisten, wenn sich Baumaßnahmen über den Jahreswechsel erstrecken sollten. In diesem Fall könnte der Höchstbetrag fürs alte Jahr ausgereizt und Überschüsse ins neue Jahr übertragen werden.

Zweiter Vorteil: Die Steuerrückzahlung gibt es in diesem Fall natürlich auch ein Jahr früher. Setzen Sie Lohnkosten in Höhe von 6.000 € ab, beträgt die Rückzahlung demnach 1.200 €.

Steuern sparen bei Haushaltshilfen und Gärtnern

Ähnliches gilt bei Haushaltshilfen und Gärtnern. Bei der Bereitstellung eines Minijobs lassen sich dabei maximal 2.550 € absetzen, bei haushaltsnahen Dienstleistungen und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen gilt eine Höchstgrenze von 20.000 €.

Andersherum funktioniert diese Abschlagszahlung übrigens genauso. Ist der Rechnungsbetrag erst im Dezember fällig, kann der Steuerzahler mit vielen Dienstleistern einen Aufschub bis ins Folgejahr vereinbaren.

Krankheitsfall kann schnell teuer werden

Anders sieht es bei den Kosten aus, die im Krankheitsfall anfallen. Arztkosten und Zahlungen für Medikamente lassen sich dabei zwar ebenfalls von der Steuer absetzen, hier existiert jedoch keine Maximalgrenze, sondern vielmehr eine Mindestbelastung, die jede Familie selber tragen muss. Diese wird jedoch nicht pauschal erhoben, sondern richtet sich nach Familienstand, Kinderanzahl und Einkommensgröße.

In jedem Fall liegt diese Mindestgrenze im vierstelligen Bereich, ein Ehepaar mit zwei Kindern und einem Einkommen von 50.000 € muss aktuell beispielsweise rund 2.000 € selber tragen. Alle darüber hinausgehenden Kosten können hingegen angerechnet werden.

Steuerlast senken: Kosten im Krankheitsfall zusammenlegen

Dies bedeutet, dass der Steuerzahler alle hohen Kosten möglichst in einem Jahr abrechnen lassen sollte. Ein Jahr, in dem bereits mehrere teure Zahnarztbesuche oder Krankenhausaufenthalte angefallen sind, eignet sich zum Beispiel zum Kauf einer neuen Brille oder einer teuren Vorsorgeuntersuchung.

Fazit: Spenden als einfache Alternative

Ein deutlich einfacherer Weg, um schnell seine Steuern zu optimieren, führt über Spenden an gemeinnützige Vereine. Auch hier kommt es auf den Zahlungszeitpunkt an. Sämtliche Spenden, die in einem Jahr geflossen sind, können in voller Höhe als Sonderausgaben abgerechnet werden.

23. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.