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Steuern auf Edelmetalle: die aktuellen Regeln

Gold und Silber können in Zukunft als Ersatzwährungen funktionieren.

Aber: Wer jetzt investiert, muss mit Steuerbelastungen auf dieses „Geld“ rechnen.

Damit die Investitionen nicht zu teuer werden, haben wir – auf Anregung – die wichtigsten Regelungen für Sie zusammengestellt.

Diese betreffen sowohl den Einkauf als auch den Verkauf und die Steuern auf etwaige Gewinne.

Bedenken Sie:

Gesparte Steuern sind zu 100% Nettorendite  – auch daraus ergibt sich ein immenser Vorteil für Gold- oder Silberinvestoren gegenüber sonstigen Anlageformen.

Direkte Investments

Besonders einfach ist es bei direkten Investments: Direkt sind Anlagen, wenn Sie in physische Einheiten wie Münzen oder Barren investieren.


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Hier greifen die alten Regelungen zur Spekulationssteuer, die noch 2009 für alle bedeutenden Anlagearten gegolten haben.

Das heißt: Wer seine Vermögensanlagen länger als 1 Jahr hält, kann Gewinne steuerfrei kassieren und im Umkehrschluss Verluste nicht geltend machen.

Mehrwertsteuer sparen

Ein weiterer Steuervorteil, der allerdings auch für andere Anlagearten gilt: Sie können die Kosten beim Erwerb der Edelmetalle steuerlich geltend machen.

Zudem: Anlagemünzen wie etwa Maple Leaf oder der Krügerrand, also Goldmünzen, sind beim Erwerb von der Umsatzsteuer befreit.

Für Silber gilt dies nicht. Dort zahlen Sie 7%. Palladium oder Platin als Münzen müssten Sie sogar mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19% kaufen.

Achtung: Sie können beim Kauf der Münzen in der Schweiz (Silber) Mehrwertsteuer sparen.

Anders sieht es aus, wenn Sie auf alternative Formen der Edelmetallanlage zurückgreifen:

  • Bei Fonds auf Edelmetalle (ETCs = Exchange Traded Commodities) haben Sie Verhältnisse wie bei Zertifikaten. Das bedeutet: Dort werden bei Gewinnen die üblichen 25% Abgeltungssteuer fällig.
  • Fonds, die besicherte Bestände haben, woll(t)en, dass diese wie normale Goldinvestitionen besteuert werden (hier: Xetra Gold). Nach Lage der Dinge ist dies jedoch aussichtslos und der Staat wird besteuern wie bei anderen Fonds – mit der Abgeltungssteuer.
  • Bei Minenaktien sind Sie Anteilseigner eines Unternehmens mit Rohstoffbeständen. Trotzdem zahlen Sie – wie bei Aktien üblich – die Abgeltungssteuer, wenn Sie die Wertpapiere mit Gewinn verkaufen.
  • Reine Goldfonds wie in der Schweiz haben in Deutschland keine Vertriebszulassung und dürfen nicht offensiv verkauft werden. Gleichwohl haben etliche Investoren die Fonds. Theoretisch werden sie besteuert wie Direktanlagen. Praktisch ist dies umstritten.
  • Hier droht sogar die Besteuerung nach dem Prinzip der „intransparenten Fonds“. Dann müssten Sie selbst bei etwaigen Verlusten das Vermögen besteuern.

Fazit

GeVestor meint: Bezüglich der Schweizer Fonds ist die Rechtslage noch unklar. Daher meiden wir aktuell diese Fonds als Empfehlungen. Kaufen Sie zur Optimierung der Rendite vor allem physisches Edelmetall in Form von Münzen und Barren.

Gold bevorzugen wir, Silber empfehlen wir, Platin und Palladium meiden wir.

25. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.