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Steuern für das Leben in der Schweiz berechnen

Jährlich wandern mehr als 4.000 Bundesbürger in die Schweiz aus; die Zahl der zeitweilig in der Schweiz arbeitenden Deutschen nimmt kontinuierlich zu. Das Alpenland gilt als einer der Staaten mit der höchsten Lebensqualität in der Welt.

Die niedrigen Steuern sind ein weiteres Argument für den Wohnungswechsel. Die Berechnung des Lohns und der Steuern ist für Zuwanderer allerdings schwierig, da eine Fülle von Kriterien berücksichtigt werden müssen. Eine Doppelbesteuerung jedoch ist ausgeschlossen.

Steuern in der Schweiz: Berechnen von Lohn und Steuern nach Kanton

Steuern werden in der Schweiz vom Bund, den Kantonen und den Gemeinden erhoben. Die Steuersätze variieren von Kanton zu Kanton. Das gilt auch für den Lohn.

Denn Löhne und Gehälter sind nicht nur von individuellen Merkmalen wie Alter oder Beziehungsstatus abhängig, sondern auch von dem Kanton, in dem sie gezahlt werden. Denn jeder Kanton hat sein eigenes Steuersystem.

Steuern in Schweiz berechnen: Wer wird wie veranlagt?

Bei Berufstätigen aus dem Ausland werden die Steuern als Quellensteuer erhoben, d.h. direkt bei der Zahlung von Lohn oder Gehalt abgeführt. Die Niederlassungsbewilligung (der sogenannte C-Ausweis) berechtigt dazu, jedes Jahr eine Steuererklärung abgeben zu können. Personen, die mehr als 19.000 CHF im Jahr verdienen, müssen auch Bundessteuern zahlen.

Üblicherweise wird in der Schweiz ein progressiver Steuertarif verwendet. Der Steuersatz wird jedoch durch jeden Kanton und durch die Gemeinden selbständig festgelegt.

Der Spitzensteuersatz bei der Bundessteuer beträgt 11,5% und muss für Einkommen ab 84.300 CHF gezahlt werden.  Der Steuerbetrag übersteigt normaler Weise nicht die 40%-Grenze. Im Kanton Schwyz sind zum Beispiel 22% das obere Limit bei der Einkommensteuer. Ehepaare werden meist vergünstigt besteuert.

Steuern in Schweiz berechnen: Welche Unterlagen werden benötigt?

Das zentrale Dokument der Steuerabrechnung ist der Lohnausweis. Sämtliche Belege zu Wertschriften sind als Kontoauszüge bereit zu halten. Bedeutung für die Steuer haben auch die Beiträge zur freiwilligen Vorsorge und die Einzahlungen in die Pensionskasse.

Steuermindernd können Krankheitskosten, Berufskosten, Weiterbildungskosten oder Spendenbelege geltend gemacht werden.

Wohneigentümer haben die Möglichkeit, die Liegenschaftssteuer, Schuldzinsen, Rechnungen für Wartungen und Renovierungen sowie Betriebs- und Verwaltungskosten von der Steuer abzusetzen.

Steuern in Schweiz berechnen: Online-Rechner nutzen!

Von Kanton zu Kanton unterschiedlich ist die Berücksichtigung der Kosten, die zur Erzielung eines Einkommens nötig sind (die sogenannten Gewinnungskosten), allgemeine Abzüge, Vorsorgebeiträge, Beiträge an Kranken- und Lebensversicherungen, Spenden, private Schuldzinsen und Aufwendungen für Kinder oder bedürftige Personen.

Um die Steuern in der Schweiz zu berechnen, empfiehlt sich die Nutzung eines Online-Rechners, wie er auf der Website der Eidgenössischen Steuerverwaltung zur Verfügung gestellt wird.

19. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.