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Steuern sparen 2015 – auf einige Details achten

Das nächste Jahr bringt eine Reihe teils gravierender Steueränderungen. Einige machen es 2015 für Anleger schwieriger, Steuern zu sparen. Und etliche der bisherigen Hintertürchen und Ausweichmethoden wird es nicht mehr geben, vor allem was Kapital im Ausland angeht.

Steuern sparen 2015: Aufpassen bei Auslandsgeschäften

Mit der EU-Zinsrichtlinie werden ab 2015 Informationen über Kapitalbestände und Konten ausgetauscht und fürs Finanzamt abrufbar. Zwar gibt es wohl auch künftig Möglichkeiten, Steuern in Österreich und Luxemburg zu sparen.

Doch sollte sich jeder vorher erkundigen, welche Formen von Kapitalerlösen bis dahin genau erfasst werden. Dass etwa Luxemburg Dividenden und Veräußerungsgewinne von der Zinsrichtlinie ausnehmen will, ist nicht in Stein gemeißelt.

Auch sind gelegentlich zu findende Luxemburg-Steuerspartipps wie Investmentgesellschaften für Risikokapital-Investitionen (SICAR) oder Spezialfonds (Ein-Mann-Fonds) nicht für jedermann geeignet.

SICARs richten sich an institutionelle und zum Teil an qualifizierte Anleger mit sehr hohen Nettovermögen. Bei den attraktiven Spezialfonds fängt eine Investition bei 1,25 Mio. € an.


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Vorsicht Doppelbesteuerungsfalle

Wer thesaurierende Auslandsfonds hat, sollte aufpassen. Hier zahlt man schnell doppelt Steuern, und zwar unnötig. Beim Verkauf behält nämlich die inländische Depotbank die Abgeltungssteuer auf den gesamten Wertzuwachs seit Ankauf ein.

Dies tut sie auch dann, wenn der Anleger selbst die thesaurierten Beträge in der Steuererklärung angegeben und die Steuern darauf gezahlt hat. Nur wenn man diese Zahlungen nachweist, lassen sich die gezahlten Steuern zurückfordern. Dieser Extravorgang ist mit einiger Arbeit verbunden aber leider unumgänglich.

Absetzbarkeit von Kirchensteuern und –spenden

Vor dem Hintergrund des beschlossenen automatischen Kirchensteuereinzugs durch die Kreditinstitute ab 2015 sollte nicht vergessen werden: Gezahlte Kirchensteuer kann voll als Sonderausgabe abgezogen werden. Der Wermutstropfen: Für Kapitalerträge gilt dies nicht. Grund: Durch Abgeltungssteuer wird zugleich die anteilige Kirchensteuer auf 25% begrenzt. Bei hohen Beträgen zumindest wirkt sich das positiv aus.

Gerne übersehen wird, dass der Fiskus selbst Kirchensteuer anerkennt, die an ausländische Religionsgemeinschaften im EU bzw. EWR-Raum gezahlt wurde. Zusätzlich zur Steuer gezahlte Spenden können ebenfalls abgesetzt werden, aber nur beschränkt.

Anders sieht es aus, wenn die Religionsgemeinschaft zwar keine Kirchensteuern erhebt aber zumindest in einem Bundesland als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt ist. Dazu gehören etwa eine Reihe von Freikirchen, die Christengemeinschaft, die Zeugen Jehovas, israelitische Kultusgemeinden und sogar einige Weltanschauungsgemeinschaften.


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Entsprechende Spenden werden bis zu dem Betrag anerkannt, den eine Landeskirche als Steuer erheben würde. Alles darüber hinaus wiederum ist nur beschränkt abzugsfähig.

2015: bei Fremdwährungsgeschäften auf Fifo-Methode achten

Das Thema Steuernsparen findet für Anleger mit Fremdwährungsgeschäften, künftig unter anderen Vorzeichen statt. Fremdwährungsgeschäfte sind alle Anlagen und Wertpapiergeschäfte, die nicht in Euro abgewickelt werden. Hier ändert sich die Vorgehensweise zur Ermittlung des Veräußerungsgewinns und damit der Ansatz für eine Steuerersparnis.

Ab 2015 gilt als Verwendungsreihenfolge die Fifo-Methode (first in first out). Bei ihr wird unterstellt, dass die zuerst angeschafften Fremdwährungsbeträge als zuerst veräußert gelten. Diese Methode wurde mit Einführung der Abgeltungssteuer 2009 zugunsten der sog. Durchschnittsmethode abgeschafft. Grund: Im Vergleich hat sich die Durchschnittsmethode für die Verwaltung als zu kompliziert erwiesen.

Bis 2009 konnten wahlweise beide Methoden angewendet werden. Bei der Auswahl gab es folgende Faustformel: Bei Werten, die zu steigenden Kursen gekauft wurden, ist die Durchschnittsmethode günstiger. Beim Erwerb zu fallenden Kursen hingegen die Fifo-Methode. Gerade auf Letzteres gilt es auch künftig wieder zu achten.

Dies alles ist nur ein Ausschnitt aus dem Spektrum an Möglichkeiten, auch 2015 Steuern zu sparen. Was etwa Steuersparaspekte angeht wie steigende Freibeträge, Pauschalen oder Werbungskosten, so lohnt sich z.B. ein Blick auf die Seite der Oberfinanzdirektion Niedersachen.

31. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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