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Steuerschätzung des Finanzamts vermeiden: Setzen Sie lieber auf Kooper

Statt über steuerliche Sachverhalte zu streiten, können Sie eine Kooperation mit dem Finanzamt anstreben. In Finanzbehörden wächst der Zeit- und Kostendruck. Die Beamten müssen sich auf Lohnendes konzentrieren.

Finanzbehörden unter Druck

Übersteigt der Verwaltungsaufwand den zu erwartenden steuerlichen Ertrag, besteht Kompromissbereitschaft. Ich erinnere deshalb an die „tatsächliche Verständigung“, die Privatleute und Firmen nutzen können.

Verhandeln mit dem Finanzamt

In Frage kommt diese Möglichkeit der Kooperation, wenn etwa Unterlagen verloren oder nur schwer zu beschaffen sind. Dann können Sie versuchen, auf Basis allgemeiner Erfahrungswerte mit dem Finanzamt zu verhandeln. So kann es Ihnen gelingen, vorteilhaftere Lösungen zu erzielen als bei einer späteren Steuerschätzung.

Steuerschätzung: Finanzamt lässt manchmal mit sich reden

Wenn es Probleme bei der Sachverhaltsermittlung gibt, kann Ihnen eine „tatsächliche Verständigung“ helfen. Tun Sie das aber nicht im Alleingang, sondern besprechen Sie die geplante Kooperation mit Ihrem Steuerberater. Es gilt nicht nur die Verhandlungsposition auszuloten, sondern auch das Ganze hieb- und stichfest zu machen.

Wahrheit sagen – sonst droht Anfechtung

Dafür muss auf Seiten der Finanzbehörden der Vorsteher oder zuständige Sachgebietsleiter mitwirken. Zu bedenken ist auch, dass sämtliche Angaben wahrheitsgemäß und detailliert gemacht werden müssen. Stößt das Finanzamt später auf Ungereimtheiten, kann es die Vereinbarungen nachträglich anfechten.

5. Mai 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".