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Stochastik Indikator – ein Hilfsmittel der technischen Analyse

Unter technischen Indikatoren versteht man mathematische und/oder statistische Berechnungen auf Grundlage der vorliegenden Kurs-, Volumen- oder Zeitdaten.

Ziel dieser Berechnungsverfahren ist es, eine aussagekräftige Einschätzung der vermutlich zukünftigen Kursbewegung zu geben – unter Zuhilfenahme von Kennzahlen.

Vermutlich deshalb, weil eine eindeutige Aussage über die Kursbewegung von keinem Indikator geleistet werden kann.

Die technischen Indikatoren der Chartanalyse dienen vorrangig dazu, die eigene Aussage einer bestimmten Kursrichtung zu unterstützen oder zu bestätigen sowie die Wahrscheinlichkeit einer Fehlspekulation zu minimieren.

Der Stochastik Indikator im Detail

Der Stochastik Indikator stellt die relative Position des Schlusskurses zum Höchst- oder Tiefstkurs einer bestimmten Zeiteinheit dar.

In der täglichen Betrachtung bedeutet dies: Bei einem Aufwärtstrend wird vermutet, dass die täglichen Schlusskurse eher an den Tageshöchstkursen liegen.


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Bei einem Abwärtstrend wird davon ausgegangen, dass die Schlusskurse sich eher an den Tiefpunkten orientieren.

Der Begriff Stochastik, der in der Mathematik eher für Wahrscheinlichkeits- bzw. Statistikberechnungen steht, scheint dementsprechend sachlich falsch gewählt zu sein.

Mehr zum Thema im Video: Stochastik Indikator

Die praktische Anwendung des Stochastik Indikators

Wie jeder Indikator ist auch der Stochastik Indikator isoliert betrachtet nur in bestimmten Marktphasen nützlich.

Entgegen der Vermutung, dass sich durch ihn ein Trend bestätigen lässt, wird der Stochastik Indikator vorwiegend in seitwärts laufenden Märkten angewendet.

Er notiert zwischen 0 und 100.

Ein Kaufsignal in einem Seitwärtsmarkt wird dann generiert, wenn der Indikator unter 30 liegt und seine Bewegung nach oben tendiert.  Hier wird der Markt dann als überverkauft bezeichnet.

Es ist wichtig, dass das Kaufsignal erst dann entsteht, wenn der Chart des Indikators die 30er Schwelle nach oben hin schneidet.

Genauso lässt sich ein Verkaufssignal interpretieren, wenn der Wert des Indikators über 80-90 liegt und eine Abwärtsrichtung anzeigt.  Ebenso wird dabei erst dann das Verkaufssignal generiert, sobald die Schwelle des überkauften Bereichs verlassen wird.

Indikatoren an seine Erfahrungen anpassen

Wie bei anderen Indikatoren ist es aber auch hier wichtig, Erfahrungen zu sammeln. Traden Sie über ein Demokonto der gängigen CFD-Anbieter. Hier werden Ihnen verschiedenste Indikatoren zur Verfügung gestellt, um Fingerspitzengefühl zu entwickeln.

Mehr zum Thema: Online-Broker: Demokonto kostenlos nutzen

Nutzen Sie vor allem Ihre eigenen Erfahrungswerte, um den Indikator anzupassen. Die Schwelle des überverkauften Bereichs kann zum Beispiel nicht erst bei 30, sondern bereits bei 20 angesetzt werden.

Beim Trading und der Arbeit mit Indikatoren ist der eigene Erfahrungswert sehr wichtig. Weniger nützlich sind Hilfestellungen anderer Trader, die sich ein Konstrukt aus Indikatoren aufgebaut haben und dieses als Erfolgsrezept verkaufen.

5. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.