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Stop-Loss-Limit: Schützen Sie Ihre Anlage

Eine wundersame Geldvermehrung kann so einfach sein: Legen Sie mindestens 100 Euro im Monat in Investmentfonds an. Aus einem solchen – vermeintlich kleinen – monatlichen Sparbetrag kann bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 7% nach 20 Jahren mehr als 50.000 Euro werden.

Und wenn es Ihnen gelingt, sogar eine durchschnittliche Verzinsung von 10% p.a. zu erzielen – was mit sehr guten Aktienfonds-Sparplänen langfristig möglich ist –, sind es bereits über 72.000 Euro.

Wichtig ist, dass Sie versuchen sollten, einmal angefangene Fondssparpläne langfristig durchzuhalten und das angesparte Vermögen nicht bei der ersten sich bietenden Gelegenheit anzugreifen.

Ab einem angesammelten Sparplanvermögen von etwa 10.000 Euro sollten Sie allerdings über Stop-Loss-Strategien nachdenken und diese konsequent nutzen, um Ihr angesammeltes Vermögen und Ihre Gewinne angesichts der grundsätzlichen Gefahr stark nachgebender Kurse zu schützen.

Stop-Loss-Limits: So schützen Sie Ihr Kapital vor stark fallenden Kursen

Der Cost-Average-Effekt verführt leicht zu dem Irrglauben, dass es unter allen Umständen gut wäre, einen Fondssparplan auch dann noch zu bedienen, wenn man der festen Auffassung ist, dass der Wert des entsprechenden Fonds aufgrund der Börsenentwicklung stark nachgeben wird.


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Beachten Sie: Je höher der Betrag ist, den Sie inzwischen in Ihrem Fondssparplan angesammelt haben, desto wichtiger ist für Sie auch ein optimales Timing für einen möglichen Verkauf und damit der Einsatz von Stop-Loss-Orders.

Wenn Sie bereits höhere Beträge von 10.000 Euro oder mehr in einem Fondssparplan angesammelt haben, sollten Sie auch bei solchen Plänen die gültigen Stop-Loss-Strategien zur Verlustbegrenzung und zur Gewinnsicherung beachten.

Verkaufen Sie Ihre Anteile in diesem Fall beispielsweise dann, wenn Ihr Fonds – vom letzten Höchstkurs aus betrachtet – um 10 oder 15% nachgegeben hat. Auf diese Weise sichern Sie sich die inzwischen aufgelaufenen Gewinne.

Wenn die Abwärtsbewegung dann zum Stillstand gekommen ist und die Aktienkurse wieder kräftig nach oben marschieren, investieren Sie dieses Geld einfach wieder in den Fonds, den Sie sich vorher ausgesucht hatten – falls sich an dessen Gewinnaussichten inzwischen nichts Grundlegendes geändert hat.

Gleichzeitig können Sie die Einzahlungen unverändert wie bisher beibehalten, indem Sie diese auf einem Tagesgeldkonto parken und dann zusammen mit dem realisierten Betrag reinvestieren.

Weitere Tipps beim Fondssparplan

Bei einem langen Anlagezeitraum von über 10 Jahren sollten Sie Ihre Fondssparpläne zu etwa 75% auf Aktien und zu 25% auf Renten- und/oder offene Immobilienfonds konzentrieren.

Verteilen Sie Ihre Sparleistungen auf wenigstens 3 unterschiedliche Fonds, die in den zurückliegenden Anlagezeiträumen kontinuierlich gute Ergebnisse erwirtschaftet haben, und meiden Sie Fonds mit zu spezieller Branchenausrichtung.

Stück für Stück uminvestieren

Denken Sie aber auch daran, spätestens 3 bis 5 Jahre vor Ablauf Ihres Sparplans Schritt für Schritt aus Aktienfonds herauszugehen und das angesammelte Kapital in weniger wertschwankende  Anlageformen (kurzfristig anlegende Rentenfonds, Anleihen mit einer bestimmten Restlaufzeit, offene Immobilienfonds oder Geldmarktfonds) zu tauschen.

Nur wenn Sie am Ende der eigentlichen Ansparphase Ihr Geld nicht auf einen Schlag verwenden, sondern sich über einen längeren Zeitraum von 10 bis 15 Jahren auszahlen lassen wollen, sollten Sie einen größeren Teil des Betrags weiterhin zunächst in Aktienfonds anlegen.

Achten Sie bei Fondsparplänen immer auf die großen Trends an den Börsen und wählen Sie dementsprechend die für Sie passenden Fonds aus.

16. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.