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Stop Sell und Stop Buy Limit Order einfach gemacht – mit Beispiel

Wenn Sie eine Stop Sell Order an die Börse geben, wird diese ausgelöst, sobald der von Ihnen festgelegte Stop Kurs erreicht beziehungsweise unterschritten wird.

Wenn Sie dieser Order ein Limit hinzufügen, wird diese Order danach als normale  Verkaufsorder mit Limit an die Börse gegeben.

Ihr Verkauf wird erst dann ausgeführt, wenn es danach Umsätze zum von Ihnen vorgegeben Limit oder besser, das heißt höher, gibt.

Trading Order: Stop Buy Limit

Wenn Sie eine Stop Buy Order an die Börse geben, wird diese ausgelöst, sobald der von Ihnen festgelegte Stop Kurs erreicht beziehungsweise überschritten wird.

Wenn Sie dieser Order ein Limit hinzufügen, wird diese Order danach als normaleKauforder mit Limit an die Börse gegeben.

Ihr Kauf wird erst dann ausgeführt, wenn es danach Umsätze zum von Ihnen vorgegeben Limit oder besser, das heißt niedriger, gibt.

Mehr dazu: Oderarten im Überblick: Stop-Limit und OCO-Order im Detail


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Beispiele für Stop Buy und Stop Sell

Beipsiel Stop Buy: Eine Aktie hat den letzten gehandelten Kurs von 35,30 € Der Widerstand des Kurses liegt bei 36,00 €.

Sie wollen nicht unmittelbar unter diesem Widerstand kaufen, weil die Gefahr besteht, dass der Kurs nach unten abprallt. Sie geben eine Trading Order „Stop Buy“ an die Börse.

Diese wird nur ausgeführt, wenn es zu dem von Ihnen festgelegten Kurs (z.B. 36,50 € oder 37,00 €) Umsätze gegeben hat. Damit ist sichergestellt, Sie kaufen erst, wenn der charttechnische Widerstand überwunden wurde.

Beispiel Stop Sell : Eine Aktie hat den letzten gehandelten Kurs von 35,30 €. Die Unterstützung des Kurses liegt bei 33,00 €.

Sie wollen nicht unmittelbar oberhalb dieser Unterstützung verkaufen, weil die Gefahr besteht, dass der Kurs nach oben abprallt.

Sie geben eine Trading Order: Stop Sell an die Börse. Diese wird nur ausgeführt, wenn es zu dem von Ihnen festgelegten Kurs (z.B. 32,50 € oder 32,00 €) Umsätze gegeben hat.

Damit ist sichergestellt, Sie verkaufen erst, wenn die charttechnische Unterstützung nach unten durchbrochen wurde.

Trading Order: Stop Order mit Limit und ihre Eignung für Optionen

Durch die hohe Hebelkraft von Optionen kommt es oft zu einer enormen Schwankungsbreite der Kurse.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass es bei einer Option innerhalb von Sekunden zu Kurssprüngen von 10% oder auch mehr kommt.

Deshalb sind die Trading Orders „Stop Buy Limit“ und „Stop Sell Limit“ für Optionen nicht geeignet.

Ein Beispiel Stop Order Limit

Eine Option hat den letzten gehandelten Kurs von 5,70 €. Sie ist nie über 6,00 € gestiegen. Sie wollen kaufen. Sie wollen aber nicht unmittelbar unter diesem charttechnischen Widerstand kaufen.

Durch die hohe Hebelkraft der Optionen kann es sein, dass der nächste Umsatz zu 6,10 € aufgeführt wird. Ihre Stop Buy Limit Order wird aktiviert. Sir wird aber nur deshalb aktiviert, weil es eine kurze Kursspitze nach oben gab.

Danach fällt der Kurs eventuell wieder zurück und Ihre limitierte Order wird ausgeführt, obwohl der Kurs schon wieder unterm dem Widerstand notiert.

Fazit: Die Trading Orders „Stop Buy Limit“ und „Stop Loss Limit“ sind für Optionen nicht geeignet.

Meine Empfehlung: Ich rate ab, die Trading Orders Stop Buy oder Stop Sell mit Limit bei Optionen zu nutzen.

Mehr dazu: So handeln Sie mit Optionen

2. September 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.