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Stoppkurse: Nachziehen bei Gewinn-Absicherung automatisieren

Als regelmäßiger Leser wissen Sie, dass Stoppkurse an der Börse ein bewährtes Mittel zur Verlust-Begrenzung und Gewinn-Absicherung sind.

Bei steigenden Kursen des Wertpapieres ist eine regelmäßige Anpassung notwendig.

Wie Sie dieses zeitaufwändige Prozedere automatisieren können, stelle ich Ihnen im Folgenden vor:

So funktionieren Stoppkurse

Bei der sogenannten Stop-Loss-Order geben Sie eine Verkaufs-Order für ein beliebiges Wertpapier in Ihrem Depot auf.

Dabei definieren Sie einen Kurs unterhalb des aktuellen Wertpapier-Kurses, die Stop-Loss-Marke.

Fällt der Kurs auf oder unter die Stop-Loss-Marke, wird das Wertpapier verkauft.

Bewegt sich der Kurs dagegen ausschließlich oberhalb der Stop-Loss-Marke, verbleibt das Wertpapier in Ihrem Depot.


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Der Nachteil dieser normalen Stop-Loss-Orders besteht darin, dass der Abstand zum Wertpapier-Kurs bei steigenden Kursen immer größer wird. Dadurch sind laufende Gewinne nicht abgesichert.

Wer bei steigenden Kursen seine Gewinne absichern wollte, musste bisher die alte Stop-Loss-Order streichen und eine neue mit höherer Stop-Loss-Marke aufgeben oder die alte Stop-Loss-Order entsprechend ändern.

Das war zum einen mit höherem Zeit- und Kontroll-Aufwand verbunden. Zum anderen gibt es viele Broker, bei denen Order-Streichungen oder -änderungen Geld kosten.

Trailing Stop-Loss – automatische Anpassung an steigende Kurse

Dank der sogenannten Trailing Stop-Loss-Order sind keine Änderungen mehr notwendig. Sie wird manchmal auch dynamischer Stop-Loss genannt.

Hier passt sich die Stop-Loss-Marke bei steigenden Kursen automatisch an das höhere Kurs-Niveau an. Sie können dabei meist wählen,

  • ob Sie lieber einen festen Betrag als Abstand zwischen Stop-Loss- und Wertpapier-Kurs einstellen möchten oder
  • ob Sie stattdessen den Stop-Loss-Kurs so definieren, dass immer ein bestimmter Prozentsatz (z. B. 15 oder 20%) zum aktuellen Wertpapier-Kurs besteht.

Beachten Sie: Bei fallenden Kursen werden die Stop-Loss-Marken selbstverständlich nicht automatisch nach unten gezogen.

Das ergäbe auch keinen Sinn, denn eine Absicherung der Gewinne ist durch diesen Order-Typ nur gegeben, wenn bei fallenden Kursen die Stop-Loss-Marke ausgelöst und das betreffende Wertpapier folglich verkauft werden kann.

Das wäre bei einer Anpassung nach unten nicht möglich.

Fazit: Durchaus empfehlenswert

Wer sich gerne mit Stop-Loss-Marken absichert, findet im Trailing Stop-Loss eine interessante Order-Art, die Ihnen dabei hilft, den Zeitaufwand zu verringern.

Zudem ist diese Möglichkeit in Zeiten, in denen Sie die Börse nicht so aktiv beobachten, hilfreich – etwa im Urlaub.

Aber Achtung: Verkauft wird ohne Verkaufs-Limit

Einen Nachteil von Stop-Loss-Marken hat allerdings auch die Trailing Stop-Loss-Order nicht beheben können: Verkauft wird auf jeden Fall bei Berühren oder Unterschreiten der Marke.

Der Verkauf ist unabhängig davon, ob die Kurse anschließend wieder steigen oder stark fallen. Der nächstgültige Kurs ist dann der Verkaufs-Kurs, ohne Verkaufs-Limit.

3. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.