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Stromanbieter ohne Probleme wechseln

Sowohl für Sie persönlich als auch für Ihre Mieter kann es durchaus interessant sein, anstatt vom Stadtwerk oder Regionalversorger den Strom von einem anderen Anbieter zu beziehen.

Vor allem im Hintergrund der ständig steigenden Energiepreise, kann man durch den Wechsel des Stromanbieter mehrere hundert Euro sparen.

Damit Sie eine vernünftige Vergleichsbasis haben, müssen die Angebote von den Stromlieferanten verbindlich sein und alle wichtigen Daten enthalten.

So müssen die folgenden Fragen lückenlos beantwortet sein: Werden alle im Kilowattpreis enthaltenen Faktoren wie beispielsweise die Durchleitungsgebühr detailliert aufgeführt?

Stromanbieterwechsel: Anbieter genau prüfen

Bei günstigen Anbietern können schon mal Einsparungen von zehn bis 20 Prozent drin sein – das entspricht bei einer jährlichen Stromrechnung von 600 € immerhin einem Betrag von 60 € bis 120 €.

Allerdings sollten Sie – und auch Ihre Mieter – beim Vergleich der einzelnen Angebote Vorsicht walten lassen.

Auch auf dem Strommarkt gibt es schwarze Schafe und windige Abkassierer, die zuerst günstig anbieten und dann kräftig abzocken.

Deswegen müssen Sie die verschiedenen Anbieter genau prüfen:


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  • Wird der Preis pro Kilowattstunde inklusive Ökosteuer und Mehrwertsteuer ausgewiesen?Wird die Höhe der monatlichen Grundgebühr – auch wenn sie „Bearbeitungsgebühr“ oder „Bereitstellungspauschale“ genannt wird – eindeutig genannt?
  • Werden für die Einrichtung des Stromanschlusses einmalige Gebühren verlangt?
  • Verlangt der Anbieter ähnlich wie bei manchen Handy-Verträgen einen Mindestverbrauch pro Monat?
  • Gibt es mehrere alternative Tarifmodelle – beispielsweise getrennte Tarife für Tag- und Nachtstrom?
  • Wie lang ist die Laufzeit des Vertrags? Akzeptabel ist eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten und dann die Kündigungsmöglichkeit mit vierwöchiger Frist.
  • Wer übernimmt den Kundendienst, wenn es einen Stromausfall, einen technischen Defekt oder eine andere Störung gibt?
  • Verpflichtet sich der Anbieter, den Strom ab dem vereinbarten Lieferbeginn in voller Leistung zur Verfügung zu stellen?

Praxis-Tipp: Für kleinere Haushalte sind oft Verträge vorteilhaft, bei denen der Anbieter auf eine Monatspauschale verzichtet und dafür einen höheren Verbrauchspreis pro Kilowattstunde verlangt.

Umgekehrt fahren Haushalte mit hohem Stromverbrauch – beispielsweise beim Einsatz von Elektro-Warmwasserbereitern oder Stromheizungen – mit höheren Grundpauschalen und niedrigem Verbrauchspreis günstiger.

Praxis-Tipp: Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie noch darauf achten, dass Sie beim gleichen Lieferanten ohne zusätzliche Kosten den Tarif wechseln oder die Abnahmemodalitäten wie Mindestabnahme oder Maximalleistung ändern können.

Stromanbieter wechseln: Darauf müssen Sie achten

Der eigentliche Anbieterwechsel wird meist vom neuen Lieferanten organisiert.

Das bedeutet: Mit der Unterschrift unter den Liefervertrag erteilen Sie oder Ihr Mieter dem Anbieter die Vollmacht, Ihrem bisherigen Stromlieferanten zu kündigen und die entsprechenden Formalitäten abzuwickeln.

Bauliche Maßnahmen sind mit dem Wechsel des Stromlieferanten üblicherweise nicht verbunden.

Die alten Zähler und Leitungen bleiben installiert, lediglich die Rechnung kommt künftig vom neuen Anbieter.

Doch auch hier gibt es eine Ausnahme: Wird der Strom über eine so genannte „Pre-paid-Card“ abgerechnet, brauchen Sie einen neuen Zähler, der diese Karte lesen kann.

Wichtig: Bestehen Sie darauf, eventuell anfallende Wechselgebühren erst zu Sollte Ihr neuer Anbieter nicht liefern können, brauchen Sie nicht zu befürchten, dass Sie tagelang im Dunkeln sitzen müssen.

Nach dem Gesetz ist Ihr örtlicher Stromversorger verpflichtet, bei Lieferunfähigkeit eines Lieferanten einzuspringen und Sie wieder wie zuvor mit Strom zu versorgen – allerdings auch zu den alten Konditionen.

10. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.