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Prognose zum Wohnungsbau: Eine Million neue Wohnungen bis 2016

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Wohnungsmarkt hilft allen Marktteilnehmern, gesicherte Erkenntnisse zu bekommen.

Deshalb halte ich die Studie des ifo-Instituts, die im Auftrag der Bausparkasse Wüstenrot erstellt worden ist, für so wichtig. Sie untersucht den zu erwartenden Wohnungsbau in den Bundesländern für den Zeitraum 2013 bis 1016.

Ergebnis: Der Wohnungsbau kommt überall in Schwung

Ich habe Ihnen in meiner Hochrechnung der Ergebnisse für die Wohnungsbaugenehmigungen und -fertigstellungen im Jahr 2013 schon erläutert, dass der Markt und seine Marktteilnehmer gut aufgestellt sind.

Die Untersuchung des ifo-Instituts sagt nun, dass die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Zeitraum 2012 bis 2016 jährlich im Schnitt um knapp sieben Prozent steigen wird.

Die Dynamik, mit der Zahl der neuen Wohnungen steigt, wird etwas abflachen, aber der Aufwärtstrend ist intakt.

Die Forscher des ifo-Instituts erwarten auch über das Jahr 2016 einen positiven Trend beim Wohnungsbau.

Das wichtigste Ergebnis:

„Nach langen Jahren schwacher Wohnbautätigkeit befindet sich der Wohnungsbau in Deutschland in einem kräftigen Aufschwung, der bis über das Jahr 2016 hinausreichen und die vom Nachfrageüberhang bestimmte Lage in manchen Regionen entspannen wird.“

7% neue Wohnungen im Jahresschnitt

Die zweistelligen Steigerungsraten bei den Wohnungsfertigstellungen in neu errichteten Wohngebäuden und bei den Wohnungsfertigstellungen schwächen sich auf etwa 7% für den Prognosezeitraum bis 2016 Für 2016 wird eine Fertigstellungszahl von rund 246.000 Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden erwartet.

Das entspricht in etwa dem Neubau der Jahre zu Beginn des neuen Jahrtausends.

Sorgt dies für eine Entlastung an den Wohnungsmärkten?

Die insgesamt etwa 1 Mio. neuen Wohnungen, die in den kommenden vier Jahren entstehen sollen, müssten eigentlich für eine Entlastung auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland sorgen. Es kommt entscheidend darauf an, wo diese gebaut werden.


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Vor allem Mietwohnungen müssen entstehen

Um eine Entlastung auf angespannten Wohnungsmärkten zu erreichen, ist der Neubau von Mietwohnungen dringend erforderlich.

An den erwarteten Fertigstellungen der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zeigt sich, dass der Zuwachs an neu gebauten Wohnungen in diesem Bereich hinter der allgemeinen Entwicklung zurückbleibt.

Dort liegt der durchschnittliche Zuwachs an neuen Wohnungen bei 3 bis 4% im Jahr:

  • 2011: 64.200 neue Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
  • 2012: 81.900
  • 2013: 92.000
  • 2014: 98.600
  • 2015: 101.900
  • 2016: 105.700

Auch wenn der tatsächliche Zuwachs ab 2011 bei über 60% neu fertig gestellten Wohnungen liegt, bleibt die Frage offen, ob diese Anzahl ausreichen wird. Ich glaube, dass dies nicht genug ist.

Die große Schwäche:

Die Untersuchung teilt Deutschland in 6 Groß-Regionen ein. Leider lassen sich keine Aussagen für die besonders mit angespannten Wohnungsmärkten konfrontierten Städte treffen.

Einen Hinweis gibt die Statistik der neu fertig gestellten Wohnungen je 1000 Einwohner:

  • Berlin: 2,0 neu fertig gestellte Wohnungen je 1000 Einwohner
  • Hamburg: 3,2
  • Bremen: 3,2
  • Baden-Württemberg: 3,2
  • Bayern: 4,0

Es spricht demnach einiges dafür, dass das besonders im Fokus stehende Segment der Mietwohnungen in den Großstädten weiterhin das Sorgenkind im Wohnungsbau bleiben wird.

Für Sie ist die positive Entwicklung beim Wohnungsneubau in den kommenden Jahren auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse des ifo-Instituts eine ganz wichtige Basis der Arbeit.

Nehmen Sie dies als gute Voraussetzung für Ihren Erfolg in Ihrem Immobilienbüro in den kommenden Jahren mit.

14. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.