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Stufenzinsanleihe Bewertung – so finden Sie die passende Anleihe

Bei Stufenzinsanleihen mit seinem Vertragspartner eine feste Laufzeit und fixe Zinsen in den einzelnen Jahren vereinbart. Die Zinsen können während der Laufzeit steigen oder fallen. Das steht bereits vorher fest.

Kriterien für Stufenzinsanleihen

Doch welche Anleihe ist die beste? Das hängt völlig davon ab, wie man die Zinsmärkte einschätzt. Glaubt man, die Zinsen bleiben unverändert niedrig oder fallen, sollte man eine Stufenzinsanleihe wählen, deren Zinssätze steigen.

Auch ist die Bonität bzw. das Image des Anleiheemittenten wichtig. Genau wie alle anderen Anleihen kann auch hier der Emittent zahlungsunfähig werden, die Rückzahlung von Kapital und Zinsen kann somit ausfallen.

Stufenzinsanleihen kann man von Unternehmen kaufen, aber auch Banken bieten diese Möglichkeit dieser Investition an. Teilweise gibt es auch spezielle Sparpläne, in denen Stufenzinsvereinbarungen festgelegt sind.

Dies sind dann zwar keine Anleihen, die am Kapitalmarkt gehandelt werden, aber die Funktionsweise ist grundsätzlich Weitgegend vergleichbar.


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Welcher Vertragspartner hierbei vertrauenswürdiger ist, muss man selbst beurteilen. Hat man den Emittenten und den Zinsmarkt durchleuchtet, kann man sich auf die Suche nach der passenden Stufenzinsanleihe begeben.

Beispiel einer Stufenzinsanleihe

Es gibt unterschiedliche Varianten, die jedoch vom Prinzip her alle ähnlich strukturiert sind. Beispielsweise hat Deutsche Kreditbank im per 01.07.2014 eine Stufenzinsanleihe herausgegeben mit einer Laufzeit von 6 Jahren. (ISIN: DE000A1X3VD0)

Bei dieser Anleihe steigen die Zinsen im Laufe der Jahre (Step-Up-Anleihe; würden die Zinsen fallen, wäre es eine Step-Down-Anleihe). Die maximale Laufzeit beträgt 6 Jahre und die Landesbank hat das Recht, sie vorzeitig zu kündigen.

Eine Zinsstaffel zeigt hier im 1. und 2. Jahr 2,60% Zinsen, im 3. und 4. Jahr gibt es 2,85%, im 5.und im 6. Jahr steigt der Zins auf 3,10%. Hier erkennt man, wie deutlich der Zins am Ende steigt im Vergleich zum Einstiegsjahr. Den Durchschnitt kann man auch einfach ausrechnen, indem man die Zinsen addiert und durch die Laufzeit teilt – in dem Fall 6 Jahre.

Im Schnitt verdient man bei der Anleihe 2,85% Zinsen p.a., wobei der Großteil der Zinsen in der zweiten Hälfte der Investitionsdauer erwirtschaftet wird. Glaubt man als Anleger, der Zinsmarkt fällt oder tendiert weiterhin seitwärts, ist eine solche Stufenzinsanleihe also ein gutes Investment.

Liegt man mit seiner Theorie richtig, bekommt man als Anleger im Laufe der Zeit höhere Zinsen bezahlt, als der Markt eigentlich ausschütten würde.

Stufenzinsanleihe: Bewertung

Eine Stufenzinsanleihe-Bewertung bleibt einem letztlich selbst überlassen. Entscheidend ist ein Blick auf den Zinsmarkt und dessen mögliche Entwicklung. Dann kann man sich die Art des Investments überlegen, ob es eine Step-Up- oder Step-Down-Anleihe werden soll.

Wichtig ist dabei, die durchschnittliche Rendite zu berechnen und zu entscheiden, ob man lieber zu Beginn oder gegen Ende die höheren Zinsen verdienen möchte. Solange der durchschnittliche Zins höher ist, als man es für den Markt erwartet, kann man in die Stufenzinsanleihe investieren.

Erwartet man steigende Marktzinsen, ist von einer Stufenzinsanleihe jedoch eher abzuraten. Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen festverzinslichen Anlagen.

Zumindest sollte bei man bei dieser Markterwartung die Laufzeit überschaubar kurz halten, um sein angelegtes Geld nach kurzer Zeit ohne größere Verluste in höher verzinsliche Anlagen tauschen zu können.

6. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.