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Stufenzinsanleihe: Einlagensicherung ist nicht vorhanden

Seit Beginn dieses Jahres werden die Bundesschatzbriefe von der Deutschen Finanzagentur nicht mehr aufgelegt.

Diese Papiere haben im Verlauf der Jahre maßgeblich zum guten Image der Stufenzinsanleihen als sichere Anlagemöglichkeit beigetragen.

Das Prinzip: Der Anleger gewährt dem Bund ein Darlehen über 6 bis 7 Jahre und erhält jährlich Zinsen, die mehrstufig bis zum Ende der Laufzeit ansteigen.

Zusätzlich erhält er dann den Nennwert des Papiers rückerstattet. Dieses Prinzip nennt man Kapitalgarantie.

Die Kapitalgarantie gilt bei fast jeder Stufenzinsanleihe, ist jedoch nicht mit einer Einlagensicherung gleichzusetzen. Denn: Geht der Emittent bankrott, so ist das eingelegte Kapital weg – trotz der Garantie.

Mehr zum Thema: Bundesschatzbriefe kaufen  – ab 2013 nicht mehr möglich


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Einlagesicherungsfonds sichert Zahlungsausfall ab

Da nicht jeder Anbieter einer Inhaberschuldverschreibung auf einem soliden Fundament steht, kann das sogenannte Emittenten-Risiko durchaus zu einem gewichtigen Punkt werden.

Um das Kapital von Anlegern abzusichern, existiert in Deutschland der Einlagesicherungsfonds, der dem Einlagenschutz von Kundengeldern im Falle der Insolvenz einer Bank dient.

Das Prinzip: Das Bankunternehmen zahlt einen jährlichen Beitrag ein, der von Bonität und Umsatz des Instituts abhängig ist. Kommt ein Mitglied in Zahlungsschwierigkeiten, so springt der Fonds ein, um die Liquidität der Kundengelder zu gewährleisten.

Die Mitgliedschaft ist freiwillig, jedoch sind die meisten renommierten Banken Mitglieder des Fonds.

Mehr zum Thema: Bankenpleite, Einlagensicherung und Entschädigung

Stufenzinsanleihe vom Fonds zur Einlagensicherung nicht geschützt

Die Absicherung über den Einlagesicherungsfonds gilt jedoch nur für bestimmte Einlagen.

Der Schutz besteht nämlich nur für alle Nichtbankeinlagen, sprich Guthaben von Privatpersonen, öffentliche Stellen sowie Wirtschaftsunternehmen.

Das schließt vor allem Gelder auf Konten, Termingelder, Spareinlagen wie Guthaben in Bausparverträgen und Sparbriefen ein.

Nicht eingeschlossen sind jedoch Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat. Das betrifft Inhabereinlagenzertifikate und eben jene Inhaberschuldverschreibungen, zu denen auch Stufenzinsanleihen zu zählen sind.

Mehr zum Thema: Inhaberschuldverschreibungen – Eine Definition

Emittenten-Risiko bei Stufenzinsanleihen genau überprüfen

Da für eine Stufenzinsanleihe keine Einlagensicherung gilt, erhält die Vorauswahl des Emittenten Gewicht. Anleger sollten sich genau über den Aussteller informieren.

Ein erster Indikator ist hierbei natürlich der jährliche Zinssatz. Dieser ist meist umso höher, je unsicherer die Einlage ist – und desto wahrscheinlicher ist auch ein Zahlungsausfall.

Zwar besteht prinzipiell die Möglichkeit, das Kapital über einen Kreditgeber versichern zu lassen, die veranschlagten Versicherungsprämien sind jedoch meist über dem Zinsniveau und die Kosten hierfür könnten die Rendite weiter schmälern.

Des Weiteren sollte man als Anleger auch stets die Bonität der Emittenten prüfen, um das Risiko bei der Stufenzinsanleihe möglichst zu minimieren oder zumindest besser einschätzen zu können.

18. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.