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Stufenzinsanleihe: Was ist das?

Stufenzinsanleihen sind Anleihen mit einem fest vereinbarten ansteigenden Zinssatz.

Dieser steigt an zuvor ausgemachten Zeitpunkten nach einem bestimmten Schema.

In den meisten Fällen erfolgt der Anstieg des Zinssatzes einmal jährlich.

So kann der Zins zum Beispiel innerhalb der festgelegten Laufzeit von 1% bis auf 10% steigen, ein solches Schema nennt man Step-up-Anleihe.

Jedoch ist auch eine Senkung des Zinssatzes von beispielsweise 12% auf 1% möglich. In diesem Fall spricht man von einer Step-down-Anleihe.

Stufenzinsanleihe vs. Standardanleihe: Der kleine, aber feine Unterschied

Eine Anleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier.

Zu den wichtigsten Anleihen zählt unter anderem die Standardanleihe, welche sich durch eine durchgängig gleichbleibende Verzinsung auszeichnet.

Bei Nullcouponanleihen errechnet sich der Gewinn aus der Differenz zwischen Ausgabe- und Rückzahlungskurs und bei der Tilgungsanleihe erfolgt die Rückzahlung in Raten über einen bestimmten Zeitraum.


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Die Stufenzinsanleihe hingegen bietet den Vorteil, dass bereits von Anfang an feststeht, welche Zinsen über die gesamte Laufzeit fällig werden.

Somit kann sich der Investor über seinen Zinsertrag sicher sein.

Vorteile der Stufenzinsanleihe: Investoren und Unternehmen profitieren gleichermaßen

Am Ende der Laufzeit fließt das eingesetzte Kapital der Stufenzinsanleihe vollständig zum Investor zurück.

Der große Vorteil gegenüber anderen Anlageformen ist jedoch die relativ hohe jährliche Verzinsung sowie das Wegfallen eines Kursrisikos wie bei Aktien oder anderen Anleihen.

Somit können gerade Kapitalanleger mit geringer Risikobereitschaft von der Stufenzinsanleihe profitieren.

Mehr dazu: Warum der Zinsmarkt für die Bewertung einer Stufenzinsanleihe ausschlaggebend ist

Darüber hinaus ziehen aber auch die beleihenden Unternehmen ihre Vorteile aus dieser Anlageform. Einerseits kennen sie bereits zum Ausgabezeitpunkt der Anleihe die künftig anfallenden Zinsen und können diese in ihre Kalkulationsberechnungen mit einfließen lassen.

Auf der anderen Seite fällt die Stufenzinsanleihe für die Unternehmen in der Regel günstiger aus als die klassische Anleihe.

Die Rendite einer Stufenzinsanleihe berechnen: So geht’s

Bei der Renditeberechnung einer Stufenzinsanleihe sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen, weshalb die tatsächlich zu erzielende Rendite nicht direkt ersichtlich ist, wie beispielsweise bei einer Standardanleihe.

Zum einen muss der Stufenzins selbst berücksichtigt werden.

Da sich dieser innerhalb der Laufzeit jedoch verändert, muss jede einzelne Zinsstufe bei der Berechnung beachtet werden.

Mehr dazu: Die Stufenzinsanleihe als Anlage mit geringem Risiko-Faktor

Darüber hinaus stellt auch der Einstiegskurs eine wichtige Größe dar. So zahlt der Anleger nicht unbedingt nur den Nominalwert der Anleihe, sondern muss unter Umständen noch mit einem Ausgabeaufschlag rechnen.

Wer nicht direkt bei Auflage der Anleihe einsteigt, zahlt während der Laufzeit den jeweils aktuellen Kurswert, welcher gegebenenfalls über oder unter dem Nennwert liegen kann.

Der Ankaufspreis spielt bei der Renditeberechnung also eine wichtige Rolle.

Des Weiteren sollte auch der Zeitpunkt des Ankaufs mit in die Renditeberechnung einbezogen werden.

Dies gilt im Besonderen, wenn die Stufenzinsanleihe erst während der Laufzeit erworben wird, da in diesem Fall die Dauer bis zur Zinsauszahlung kürzer ausfällt.

4. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.