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Swing Trading Indikatoren – welche Signalgeber Profite generieren

Beim Swing Trading geht es darum, das Auf und Ab der Börse profitabel zu nutzen. Nie wandern Kurse nur in eine Richtung. Dieses Hin-und-her-Schwingen gibt dem Handelsansatz seinen Namen. Man versucht hierbei, bei möglichst vielen Bewegungen auf der richtigen Seite dabei zu sein.

Kurzes Zeitfenster beim Swing Trading

Dass diese Trades dann nicht allzu lange offen sein dürfen, versteht sich von selbst. Große Swings wird es im Markt auch geben, doch meistens liegt der Fokus auf kleineren Zeitebenen. Zumindest, wenn man häufiger handeln möchte, sollte man darauf achten, innerhalb eines Tages oder innerhalb weniger Tage seinen Trade zu beenden.

Zeitfenster nutzen

Jeder Trader entscheidet selbst, welche Zeitebene er handeln möchte. Das sollte man auch abhängig von der zur Verfügung stehenden Zeit tun: Hat man die Möglichkeit, jeden Tag stundenlang die Charts zu verfolgen oder kann man nur einmal pro Woche reinschauen?

Es gibt die eher entspannte Variante, wenn man Swings über mehrere Wochen und Monate sucht. Wer mehr Zeit mitbringt, kann zwischendurch viele kleine Swings mitnehmen. Denn während Anleger 1 die kleinen Swings auslässt und nur auf die langfristige, große Bewegung achtet, kann Anleger 2 mit kurzer Haltedauer viel mehr verdienen.


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Es gibt hierbei keine Musterlösung. Manche Trader bevorzugen den 30-Sekunden-Chart, andere konzentrieren sich auf den 4-Stunden-Balken. Es ist alles möglich. Wenn man eine profitable Strategie hat, sollte man sie in dem Zeitfenster benutzen, in der sie am besten funktioniert.

Swing Trading Indikatoren

Beliebte Indikatoren, um Swings zu traden, sind vor allem Moving Average, Slow Stochastic, MACD und RSI. Der Trader achtet dabei auf diverse Indikatoren-Linien. Sobald seine Indikatoren ihm das Signal geben, eröffnet er den Handel.Was genau ist Swing Trading?

Der Anzahl an Einstellungen und den Indikatoren-Kombinationsmöglichkeiten sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Nimm man zwei unterschiedliche gleitende Durchschnitte (moving average), kann man oft hier schon Swings ablesen, wenn sich die Linien kreuzen.

Verbindet man das noch mit Überkauft- und Überverkauft-Signalen des RSI, kann man mehr aus dem Chart lesen und eine Umkehr handeln. Zum Beispiel, wenn der RSI nach einem Extremum wieder in die andere Richtung dreht. Liefern dabei die gleitenden Durchschnitte – die man auch per MACD einstellen kann – ein  bestätigendes Signal, steht dem Trade nichts mehr im Weg.

Die gelungene Mischung aus Swing Trading Indikatoren zeichnet jeden Händler aus. Wichtig ist dabei, sich nicht nur auf ein Signal zu verlassen, sondern es möglichst aus mehreren Indikatoren bestätigt zu bekommen.

Unendliche Möglichkeiten

Dem Trader stehen hierbei Tür und Tor offen. Er kann selbst wählen, welche Swing Trading Indikatoren er benutzen möchte und in welcher Zeitebene er dies tut. Dazu kann man grundsätzlich alle Märkte handeln. Man sollte allerdings im Vorfeld eine kleine Auswahl treffen, denn auch hier ist Volatilität entscheidend.

Ohne Bewegungen im Markt gibt es keine Swings. Bleiben die Swings aus, findet man keine guten Trades. Vor allem Anfänger neigen dazu, sich auf einen Markt zu versteifen. Gerne wird hierbei der EUR/USD gehandelt. Doch selbst dort gibt es Zeiten, in denen man lieber die Finger davon lassen sollte (z.B. vor politischen Entscheidungen und Zentralbanken-Bekanntgaben zum Leitzins).

Hier gibt es oft unvorhersehbare Schwankungen, die man zwar ausnutzen kann – zum Zeitpunkt, wenn die Nachrichtenmeldung veröffentlicht wird, sollte man aber nicht im Markt positioniert sein. Kommt dann eine überraschende Meldung und der Markt reagiert mit einem Schwung in die eine Richtung, kann man einen Wendepunkt suchen und auf die Gegenbewegung spekulieren.

Ansonsten ist es ratsam, mehr als einen Markt im Auge zu behalten. So steigen die Chancen, dass sich ein guter Trade tatsächlich ergibt und nicht vom Anleger erzwungen wird, weil er handeln möchte, aber die Signale fehlen.

2. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.