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Swing Trading Setups – wie man an Marktbewegungen verdient

Beim Swing Trading versucht man von Marktausbrüchen und Marktbewegungen zu profitieren. Während Day-Trader oft nur wenige Minuten oder Stunden einen Trade offen haben, kann das beim Swing Trading variieren.

Seitwärtsphase

Es gibt dort grob gesagt zwei Lager. Die einen Trader handeln kurzfristig, d.h. über mehrere Stunden oder vielleicht auch Tage, während die anderen große Swings über Wochen kalkulieren. Beide Wege führen zum Ziel und beide Methoden nutzen die gleichen Swing Trading Setups.

Wenn der Markt über einen gewissen Zeitraum auf der Stelle tritt und sich wenig bewegt, ist das in erster Linie nichts für Swing Trader. Denn sie brauchen die Bewegung und neue Hochs oder Tiefs. Doch das eine hängt mit dem anderen zusammen. Nur wenn es eine bestehende Seitwärtsphase gibt, kann daraus ein Ausbruch erfolgen. Oft dauert die Phase, in der sich für den Swing Trader nichts tut, viel zu lange.

Er möchte am liebsten einen kleinen Kanal haben, in dem sich der Kurs eine kurze Zeit festkrallt. Dabei sollte die Ober- und Unterkante des Kanals oft bestätigt werden. Doch dann wäre ein schneller Ausbruch, egal in welche Richtung, ideal.


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Ein bisschen Geduld braucht man, vor allem als langfristiger Swing Trader. Dort kann es besonders in der aktuellen Phase teils sehr lange bis zu einem Ausbruch dauern. Je kleiner die zeitliche Ebene ist, desto eher ist ein Ausbruch aus einer Seitwärtsphase möglich.

So plant man den Ausbruch

Als Grundvoraussetzung braucht man einen Kanal, in dem sich ein Kurs seitwärts bewegt. Man zeichnet sich dann zwei Linien in den Chart. Eine Linie wird an die Hochpunkte der Bewegung gelegt und eine an die Tiefpunkte. Die Punkte stellen jeweils die Begrenzungen der Bewegung dar.

Besonders schön ist es, wenn die Begrenzungen mindestens zweimal vom Markt angelaufen und damit einmal bestätigt werden. Ein erster Anlauf bildet das Hoch oder Tief und ein zweiter Anlauf an dieselbe Marke bestätigt die Begrenzung.

Hat man den Kanal gezeichnet, ist ein Großteil der Analyse bereits abgeschlossen. Jetzt geht es nur noch darum zu warten, wann der Markt sich aus dem Kanal befreien kann. Die Richtung ist dabei unerheblich. Entscheidend ist, dass der Kurs den Kanal verlässt.

Erwartet man einen Ausbruch nach oben, setzt man ein Buy Stop über dem Hoch des Kanals. Andersherum wird ein Sell Stop unter den Kanal platziert. Dadurch ist man sofort im Markt, wenn der Ausbruch geschieht und nimmt die Bewegung mit. Diese Indikatoren helfen beim Swing Trading

Ein Zielbereich ist dabei auch leicht zu finden. Man nimmt den Bereich der Seitwärtsbewegung und projiziert diesen nach oben oder unten. Bewegte sich der Kurs innerhalb von 100 Punkten, ist das Kursziel nach einem Ausbruch 100 Punkte vom Kanal entfernt. Als Beispiel: Wenn sich der DAX zwischen 7500 und 7600 Punkten bewegt hat und nach oben ausbricht, ist ein erstes Ziel dann 7700 Punkte.

Swing Trading Setup

Mit Geduld und ein wenig analytischem Gespür kann man mit diesem Swing Trading Setup gute Tradingideen finden. Natürlich gibt es auch hier keine Garantie auf Erfolg. Garantiert ist aber, das jeder Kurs früher oder später seine Seitwärtsphase verlässt.

Ist man bereits geübter darin, diese Setups zu finden, kann man bullische oder bärische Flaggen auf die gleiche Weise handeln. Das sind nicht seitwärts, sondern schräg laufende Konsolidierungen. Die Bewegungen laufen dabei auch in einem Kanal. Die Konsolidierungen werden meist in dieselbe Richtung aufgelöst wie der übergeordnete Trend verläuft.

Ist der Markt bullisch und es gibt eine bärische Flagge, ist die Chance gut, dass der Markt danach weiter steigt. Als erstes Kursziel dient hierbei genauso die Breite des Flaggenkanals, die zum Kurs beim Ausbruchzeitpunkt addiert wird.

Hier kann man allerdings keine Stop Buy- oder Stop Sell-Aufträge platzieren, weil die Flagge sich konstant in eine Richtung bewegt. Entweder passt man die Aufträge dann stündlich bzw. täglich an, oder man achtet live auf den Markt und steigt bei einem Ausbruch ein.

22. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.