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Tagelinien und deren Bedeutung für die Trend-Analyse

In meinem Beitrag über Trends hatten wir festgehalten, dass sich Märkte im Allgemeinen und Aktien im Besonderen in Trends bewegen.

Wir hatten weiterhin konstatiert, dass diese Trends auf unterschiedlichen Zeitebenen existieren; also lang-, mittel- und kurzfristig.

Und ich habe Ihnen die erfreuliche Information weitergegeben, dass Sie sich diese Trends über viele Chart-Werkzeuge kostenfrei im Internet darstellen lassen können.

Das von mir empfohlene und für Sie wohl am einfachsten zu handhabende Instrument zur Trend-Bestimmung sind Gleitende Durchschnitte, auch Tagelinien genannt.

Chart-Profis können den nun folgenden Abschnitt überspringen.

Kleine Einführung in die Tagelinie

Falls Ihnen das Thema Tagelinien noch nicht so geläufig ist, hier eine kurze Erläuterung, worum es dabei geht:

Tagelinien sind nichts anderes als Durchschnittslinien.

Dazu wird das Mittel der Schlusskurse (der letzte Kurs eines Handelstages) einer von Ihnen festgelegten Anzahl von Handelstagen ermittelt.


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Für eine 50-Tagelinie werden beispielsweise die Schlusskurse der letzten 50 Handelstage aufaddiert und die Summe durch 50 dividiert.

Mit jedem neuen Handelstag fällt der zuvor 50. Handelstag weg, sodass stets ein Zeitraum von 50 Tagen berechnet wird. Aufgrund dieses Gleitens von einem Tag zum nächsten werden Tagelinien auch als Gleitende Durchschnitte bezeichnet.

Das „Kurz-mittel-langfristig-System“

In meiner persönlichen Praxis nutze ich ein sehr einfaches System aus 3 Tagelinien.

Zur Bestimmung des langfristigen Trends ziehe ich die 200-Tagelinie heran.

Für den mittelfristigen Trend verwende ich eine Periode von 50 Handelstagen.

Eine Periode von 20 Handelstagen – also 4 reale Wochen – nutze ich für die Berechnung des kurzfristigen Trends.

Auf diese Weise müssen Sie Charts nicht, wie im ersten Teil demonstriert, auf 3 Zeitebenen (hier: Monate, Wochen und Tage) betrachten.

Denn Sie können 2 oder sogar alle 3 Trends als Tagelinien in einen Tageschart einblenden.

Kostenloses Charttool auf der GeVestor-Seite

GeVestor bietet Ihnen auf seiner Internetseite ein kostenloses „Interaktives Charttool“ (bitte auf Karteireiter klicken) an.

Mit diesem Werkzeug können Sie die Trends für jede beliebige Aktie betrachten und analysieren – und das sogar in Echtzeit.

Stellen Sie dazu unter dem Punkt „Gleitende Durchschnitte“ „einfach“ ein, geben Sie im Kästchen rechts davon (blauer Pfeil) die gewünschte Zeitperiode (z.B. 20, 50 oder 200 Tage) an und klicken anschließend auf den Button „Chart aktualisieren“ (blauer Pfeil).

Der nachfolgende Chart zeigt die BASF-Aktie über einen Zeitraum von 12 Monaten mit der kurz- und der mittelfristigen 20- bzw. 50-Tagelinie.

basf-11-08-2014

BASF-Aktie mit 20- und 50-Tagelinie (kurz- und mittelfristiger Trend)

Spielen Sie doch einfach mal ein wenig damit herum!

17. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.