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Tageslimit und Sperrnummern: Kreditkarte und Co. im Fokus

Eine kürzlich erschienene Leser-Umfrage hat es belegt und offenbart die bittere Realität: Viele Kunden kennen das Tageslimit ihrer Kreditkarte, ec-Karte oder Girocard nicht. Viele sind in diesem Fall ahnungslos und riskieren dabei eine Menge Geld.

Trickreiche Kartendiebe dagegen dürften wissen, wie viel sie pro Tag abheben können. Das fängt bei 500 € an und kann bis zu 4.000 € heraufgehen. Wichtig daher:  Kommt es zum Verlust, sollte die Karte schnellstmöglich gesperrt werden. In Missbrauchsfällen ist die persönliche Haftung zwar auf 150 € beschränkt.  Das gilt aber nur, wenn zuvor keine Sorgfaltspflichten verletzt worden sind

Kreditinstitute neigen dazu, grobe Fahrlässigkeit zu unterstellen

Unterstellt das Kreditinstitut bei Fremdnutzung der Karte grobe Fahrlässigkeit, bleiben Sie auf dem Schaden sitzen. Unannehmlichkeiten kommen nach Diebstählen so oder so auf Sie zu. Nach der Sperrung ist nämlich zusätzlich eine Ersatzkarte zu beantragen – beides kostet meist auch noch Geld.


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Für den Fall, dass Ihnen ec-, Giro- oder Kreditkarte abhanden kommen, können Sie aber Vorsorge treffen. Da die meisten von Ihnen ein Handy besitzen, können Sie dort die Telefonnummern zur Sperrung speichern.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich für Rückfragen die Kontonummern und Bankleitzahlen zu hinterlegen. Und zwar am besten auch gleich im Mobiltelefon Ihres Partners, wenn Sie gemeinsam auf Reisen sind. Denn: Wird einer Frau die Handtasche gestohlen, ist das Handy meistens auch mit weg. Dies ist in vielen Fällen unausweichlich.

Der wichtigste Grundsatz: Speichern Sie niemals den Karten-PIN auf Ihrem Handy. Tun Sie das dennoch und wird Ihr Handy gestohlen, wirft man Ihnen garantiert grobe Fahrlässigkeit vor. Dieben können Sie das Handwerk auch dadurch erschweren, dass Sie überhöhte Tageslimits absenken lassen. Ausreichend dürfte etwa das Doppelte dessen sein, was üblicherweise an einem Tag abgehoben wird.

Informieren Sie sich – bevor etwas passiert

Informieren Sie sich auf jeden Fall über die Konditionen Ihrer Kreditkarte, wenn Sie es bisher noch nicht getan haben. Für den Fall, dass Ihre Karte tatsächlich abhanden kommt, sollten Sie sich außerdem – noch bevor so etwas tatsächlich passiert – die wichtigsten Sperrnummern Ihrer EC- und Kreditkarten notieren.

Tippen Sie diese am Besten nicht nur ins Handy ein, sondern notieren Sie sie auch noch handschriftlich und legen Sie sie so ab, dass Sie im Fall des Falles schnell darauf zugreifen können und nicht auch noch an der Suche nach den Sperrnummern weiter verzweifeln.

Grundsätzlich gilt: Seien Sie vorbereitet und kennen Sie sich aus. Niemand ist davor gefeit, dass seine Kreditkarte gestohlen wird, aber wenn Sie wissen, was genau zu tun ist, reagieren Sie wenigstens etwas souveräner und schonen so Ihre Nerven.

8. April 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".