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TecDAX – kleiner Technikbruder des DAX ist auch für Privatanleger interessant

2013 konnte der TecDAX seinen 10. Geburtstag feiern. Den Kinderschuhen nun entwachsen, entpuppt sich der TecDAX zunehmend als vielversprechender Index für Privatanleger. Nicht zuletzt, weil er auch aus den Fehlern der vorigen Generation, dem Neuen Markt, gelernt hat.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

So hat der TecDAX beispielsweise gelernt, dass Kontrolle besser als Vertrauen ist. Unternehmen unterliegen bei der Aufnahme in den TecDAX einer strengen Kontrolle, sie müssen etwa zum Prime Standard gehören. Entscheidend ist aber nicht nur diese Anfangshürde, sondern die fortwährende Prüfung der Einhaltung der Standards. Unternehmen, die den Standards nicht mehr entsprechen, fliegen raus. Die reguläre Kontrolle findet dabei halbjährlich statt.

Zudem sind die beiden Kriterien Marktkapitalisierung und Börsenumsatz basierend auf dem Streubesitz wichtige Kontrollmechanismen – diese greifen unabhängig von den regulären Prüfungsterminen des TecDAX.


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Die Marktkapitalisierung ist eine wichtige Kennziffer, die den Marktwert eines börsennotierten Unternehmens angibt. Ermittelt wird sie, indem der aktuelle Kurswert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien multipliziert wird.

Beim Börsenumsatz handelt es sich um die Gesamtsumme aller gehandelten Wertpapiere (in Euro oder Stück). Im Falle des TecDAX wird dieser Umsatz nur für den Streubesitz (auch free float genannt) ermittelt. Das heißt nur für solche Aktien, die vom breiten Publikum gehandelt, nicht aber von Großaktionären oder dem Unternehmen selbst gehalten werden.

Wer anhand dieser beiden Kriterien nicht mehr zu den Top 45 Unternehmen zählt, der fliegt. Umgekehrt wird in den TecDAX aufgenommen, wer es aufgrund dieser beiden Kriterien in die Top 25 der Unternehmen geschafft hat.

Kontrollen machen sich beim TecDAX langfristig bewährt

Die Vorgehensweise scheint sich langfristig zu bewähren. Betrachtet man die Kindheitsjahre des TecDAX an, so zeugen diese von Startschwierigkeiten, Stürzen und Rückschlägen. Laufen will schließlich gelernt sein. Entscheidend aber ist, dass sich der kleine Technikbruder des DAX in den letzten Jahren zu einem guten Läufer entwickelt hat.

So hat sich der Index auch nach dem jüngsten schweren (durch die Finanzkrise bedingten) Sturz aufgerappelt und ist stetig gestiegen. Resultat davon ist der Run des TecDAX zu seinem Zehnjährigen auf ein Allzeithoch.

Fazit: der TecDAX als rentabler Dauerläufer?

Der TecDAX scheint sich zu einem für Privatanleger einträglichen Dauerläufer entwickelt zu haben. Dies umso mehr, wenn man als Anleger nicht nur auf den Gesamtindex setzt. Denn die Mehrheit der im TecDAX befindlichen Unternehmen zahlt Dividenden aus, einige davon eine recht hohe. So lag etwa die Dividendenrendite der Freenet AG in 2013 bei rund 7,2 Prozent.

Der TecDAX hat sich vom kleinen Bruder des DAX zu einem vielversprechenden Index gemausert, der sich durch ein stetiges Wachstum auszeichnet. Zudem punktet der TecDAX damit, dass die in ihm gelisteten Unternehmen teilweise ordentliche Dividenden auszahlen. So können Privatanleger je nach Anlageform nicht nur von einer guten Gesamtperformance des TecDAX profitieren, sondern auch von der guten Entwicklung einzelner Unternehmen.

1. Februar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.