MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Tecdax-Optionsscheine: Spekulation oder Absicherung

Optionsscheine geben Anlegern das Recht, innerhalb oder nach Ablauf einer festen Frist zu einem vorher festgelegten Basispreis Wertpapiere zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option).

Nehmen Investoren dieses Recht innerhalb des festgelegten Zeitraums nicht wahr, verfällt der Optionsschein.

Mit Tecdax-Optionsscheinen auf die Indexentwicklung spekulieren

Solche Kauf- oder Verkaufsrechte gibt es auch für Aktienindices – zum Beispiel in Form von Tecdax-Optionsscheinen.

Mehr zum Thema: Optionsscheine – so einfach kann die Bank Sie über den Tisch ziehen

Der Tecdax bündelt die Kurse der 30 größten Technologieunternehmen unterhalb der Dax-Werte an der Frankfurter Börse, die gewisse Transparenzstandards erfüllen.

Diesen Aktienindex hat die Deutsche Börse 2003 ins Leben gerufen und dadurch Nemax 50 ersetzt.

So sollte nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes Transparenz und neues Vertrauen in Technologiewerte geschaffen werden.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Tecdax-Optionsschein beruht auf festgelegtem Basiswert

Da man einen solchen Index selbst nicht kaufen kann, legen Anbieter und Nachfrager des Optionsscheins einen Basiswert fest.

Mehr zum Thema: Tecdax – eine Reaktion auf den Crash des neuen Marktes

Die Differenz zwischen diesem Wert und der tatsächlichen Indexentwicklung wird am Ende der festgelegten Frist ausgezahlt. Man kann zum Beispiel ausmachen, dass jeder Indexpunkt einem Euro entspricht.

Mit solchen Optionsscheinen können Anleger auf eine positive Entwicklung des Marktes spekulieren. In diesem Fall handelt es sich um Call-Optionen.

Indexoptionsscheine als Absicherung gegen Kursverluste

Sie können sie aber auch als Absicherung gegen Verluste verwenden.

Hat ein Investor zum Beispiel relativ viel Kapital in einen Wert des Tecdax gesteckt, kann er diesen durch Put-Optionen absichern.

Stürzen nun die Kurse ab, kann er diesen Werteverlust zumindest teilweise durch eine Ausübung seiner Optionsscheine zum vorher festgelegten Preis ausgleichen.

Tecdax: Bezugsverhältnis bestimmt mit, wie viele Optionen man braucht

Wie viele Optionsscheine der Anleger dafür braucht, hängt auch vom Bezugsverhältnis ab. Ist das zum Beispiel 100:1, braucht man 100 Optionsscheine für einen Indexpunkt.

Tecdax-Optionsscheine haben unterschiedliche Laufzeiten – unter anderem 3, 6 und 9 Monate.

Es gibt sie auch als sogenannte Capped Options. Man kann sie an einem beliebigen Punkt während ihrer Laufzeit ausüben.

Erreicht der Basiswert im Falle der Call-Option einen vorher festgelegten Höchststand, wird die Option automatisch ausgeübt und der Differenzbetrag ausgezahlt.

Handelt es sich um eine Put-Option, löst ein vorher festgelegter Tiefstand die Option automatisch aus.

Auf diese Weise beschränkt man den durch die Option maximal erreichbaren Gewinn.

Tecdax: Gewinnschwelle erst bei Ausgleich des Aufgelds überschritten

Mit in Betracht ziehen muss man auch das sogenannte Aufgeld. Das ist der Betrag, den ein Anleger beim Optionskauf zusätzlich zum Basispreis zahlen muss.

Erst wenn der Index um dieses Aufgeld angestiegen ist, hat der Investor mit seinem Optionskauf also die Gewinnschwelle überschritten.

25. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.