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TecDAX: Unternehmen im Index für Technologie

Der Deutsche Technologieindex (TecDAX) ist ein Aktienindex, genauer gesagt ein Blue-Chip-Index.

Dieser beinhaltet die 30 größten im Segment Prime Standard verzeichneten Unternehmen der Technologiebranche – gemessen an Marktkapitalisierung des Streubesitzes und Orderbuchumsatz.

TecDAX als Nachfolger des Nemax 50

Der TecDAX ist der Nachfolger des Neuen-Markt-Index 50 (Nemax 50). Das Segment des Neuen Marktes wurde wiederum 1997 nach dem amerikanischen Vorbild der Technologiebörse NASDAQ eingerichtet.

Dem zunächst unbegrenzt scheinenden Wachstum setzte die Dotcom-Blase im Jahre 2000 jedoch ein Ende. Hauptsächlich werden deutsche Unternehmen in den TecDAX aufgenommen, doch auch ausländische Unternehmen können vertreten sein.

Die deutschen Unternehmen im TecDAX

Die Wirecard AG (ISIN DE0007472060), ein bayerisches Technologie- und Finanzdienstleistungsunternehmen, ist eines der größten Unternehmen im TecDAX. Diese international agierende Aktiengesellschaft wurde 1999 gegründet.

Außerdem ist auch die freenet AG (ISIN DE000A0Z2ZZ5) mit Sitz in Büdelsdorf im TecDAX notiert. Das Telekommunikationsunternehmen geht aus der 1999 gegründeten Freenet.de AG hervor.


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Die im Internetsektor tätige United Internet AG (ISIN DE0005089031) ist ebenfalls gelistet. Die 1&1 EDV-Marketing GmbH, welche 1988 gegründet wurde, legte dabei den Grundstein für das Unternehmen. Zu den Marken des Unternehmens zählt deswegen heute noch die 1&1 Internet AG, allerdings unter anderem auch die Internetportale und Internetprovider WEB.DE und GMX.

Die übrigen Unternehmen, die weniger im TecDAX gewichtet sind, lassen sich in verschiedene Sektoren unterteilen.

Innerhalb der Maschinenbaubranche sind die Aixtron SE, die Pfeiffer Vacuum Technology AG sowie die LPKF Laser & Electronics AG vertreten.

Die Internetbranche wird weiter durch die Software AG und die PSI AG (Software), die Kontron AG (Hardware), die Euromicron AG (Netzwerktechnik und -systeme) und die ADVA Optical Networking SE (Kommunikationstechnik) vertreten.

Schnittstelle zwischen Internet- und Telekommunikationssektor ist die QSC AG. Auch die IT-Dienstleister Bechtle AG und die CONCOM AG, der Mobilfunk-Serviceprovider Drillisch AG sowie die XING AG als Bereitsteller eines sozialen Netzwerkes sind für diesen Bereich zuständig.

Als biotechnologische Unternehmen agieren die Sartorius AG, welche auch innerhalb der Mechatronik tätig ist, die Morphosys AG sowie die Evotec AG.

Innerhalb der Medizintechnik sind die Carl Zeiss Meditec AG, die Drägerwerk AG & Co. KGaA (auch Spezialist für Sicherheits- und Tauchtechnik) und die STRATEC Biomedical AG (Medizintechnik) vertreten.

Schließlich komplettieren die Unternehmen Jenoptik AG (Optik und Elektronik), die Nordex SE (Anlagenbau), die SMA Solar Technology (Solartechnik) sowie die Süss MicroTec AG (Halbleiterindustrie) den TecDAX.

TecDAX: Die ausländischen Unternehmen

Als größtes ausländisches Unternehmen ist die QIAGEN N.V. im TecDax vertreten. Die Gesellschaft wurde 1984 in Deutschland gegründet, die Gründung der niederländischen Holding QIAGEN N.V. (ISIN NL0000240000) erfolgte 1996. Dabei entwickelt das Biotech-Unternehmen Probenvorbereitungs- und Testtechnologien, die in der molekularen Diagnostik, der akademischen Forschung sowie der pharmazeutischen Industrie genutzt werden.

Auch die Schweizer BB Biotech AG mit Sitz in Schaffhausen ist im TecDAX gelistet.  Bei dem 1993 gegründeten Unternehmen handelt es sich um eine Biotechnologie-Beteiligungsgesellschaft. Diese schied jedoch von Juni bis September 2012 vorübergehend aus dem TecDAX aus.

Zudem ist als ausländisches Unternehmen die Dialog Semiconductor plc. mit rechtlichem Sitz in London gelistet. Die Gründung fand 1981 durch das amerikanische Unternehmen International Microelectronic Products Inc. statt. Die Dialog Semiconductor plc. ist dabei als fabless-Hersteller in der Halbleiterindustrie-Branche tätig.

Insgesamt setzen sich die 30 Unternehmen des TecDAX somit aus 27 deutschen und 3 ausländischen Unternehmen zusammen, die im Segment Prime Standard verzeichnet sind. Der TecDAX bleibt damit der deutsche Index der Technologiebranche.

16. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.