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Technische Analyse: Den richtigen Trend erkennen

Trends finden sich in jedem Zeitfenster und dienen jeder Anlegerklasse. Man kann Trends von beiden Seiten perspektivieren – das ist der besondere Vorteil!

Blicken wir dazu zunächst einmal auf einen Abwärtstrendkanal der Deutsche Bank-Aktie.

Wie Sie wissen, habe ich diesen Wert im Jahr 2011 permanent zum Verkauf empfohlen und es gab viele gute Gründe dafür, u. a. diesen Chart:

Doch ebenso ist das Spiel natürlich auch mit einem intakten Aufwärtstrend möglich.

Das wohl größte Paradebeispiel hierfür liefert der folgende Gold-Chart:

Aufwärtstrends halten nur nicht für immer und speziell Trendbrüche auf mittel- bis langfristigen Zeitebenen lassen sich sehr gut als Einstiegssignale nutzen.

Dieses sehen Sie sehr gut am folgenden S&P 500-Chart. Dem absoluten Schwergewicht der US-Indizes!

Der S&P 500 Index ist ein sehr schwergewichtiger Index und dient speziell auch als Signalunterstützung für die Entwicklung im Dow Jones Index.

Trends stellen nur Puzzlestücke da – auf das Gesamtbild kommt es an

Bitte vergessen Sie jedoch niemals, dass es sich auch bei Trends und Co. nur um ein Puzzlestück in Bezug auf Ihre Handelsentscheidung handelt.

Es sind immer mehrere Faktoren, die letztendlich zu einer konkreten Kauf- oder Verkaufsentscheidung führen.

Verlassen Sie sich niemals auf nur ein Signal. Die Bündelung der Signale ist entscheidend.


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Ein weiteres Puzzlestück im täglichen Handel sind die sogenannten Fibonacci Retracements.

Fibonacci Retracements richtig nutzen

Trends weisen ein Zickzackmuster auf, da mehrere Korrekturen des vorherrschenden Trends stattfinden.

Das Prozent-Retracement ist eine Technik, die den Prozentsatz misst, den die Kurse nach dem Hoch zum folgenden Tief aufweisen.

Mehr zum Thema: Fibonacci-Zahlen für erfolgreiches Handeln nutzen

Es bestimmt somit das Korrekturpotenzial nach vorangegangenen Kursbewegungen.

Das bekannteste Beispiel ist das 50%-Retracement.

Dies bedeutet, dass eine Gegenbewegung zum vorherrschenden Trend häufig etwa 50% des vorherigen Trends ausmacht, bevor der primäre Trend wieder aufgenommen wird.

Bei Abwärtstrends finden oft Kurserholungen statt, bei denen sich der Markt um ungefähr 50% der Kursstrecke des Haupttrends in die Gegenrichtung bewegt.

Als minimales Retracement wird im Allgemeinen ein Kursrücklauf von etwa einem Drittel betrachtet.

Während zwei Drittel als maximales Retracement gelten, das noch zulässig ist, bevor der ursprüngliche Trend wieder aufgenommen wird.

Ein Retracement, das mehr als zwei Drittel Rücklauf beinhaltet, warnt normalerweise vor einem bevorstehenden Trendwechsel.

Technische Analysten beachten auch Rückläufe von 38 und 62%

Diese Marken stellen oft einen Entscheidungsbereich dar. Auch diese Technik ist ein wichtiger Bestandteil meiner Analyse.

Eine Anwendung ist sowohl im kurzen als auch im mittel- bis langfristigen Zeitfenster möglich.

Am folgenden Beispiel sehen Sie eine erfolgreiche Verteidigung mit einem anschließenden, dynamischen Kursanstieg im DAX:

Intermarket-Analysen als wichtige Unterstützung nutzen

Der deutsche Aktienindex stellt zwar unseren Schwerpunkt im Handel dar, jedoch wird dieser nicht als einziger Index analysiert.

Die „Intermarket- Analyse“ ist von großer Bedeutung.

Das bedeutet, dass ich mir stets die Gesamtmarktlage anschaue und somit die US-Indizes, Währungen oder Rohstoffe im Überblick habe.

Mehr zum Thema: Intermarket-Analyse: Ein Video-Beispiel

Denn bestimmte Entwicklungen spiegeln sich ganz klar in den Aktienindizes wider.

Im folgenden Beispiel-Chart sehen Sie zum einem das Währungspaar Euro/Dollar und zum anderen im Vergleichsverlauf den deutschen Aktienindex (DAX).

Es werden deutliche Parallelen ersichtlich, manchmal jedoch auch zeitlich verzögert. Es gilt daher, stets den Markt genau im Auge zu behalten.

Was Sie mit Sicherheit schon festgestellt haben:

Trading ist ein harter Job. Es gilt, vieles zu beachten und nicht zu viel zu interpretieren.

Man kann in den harten Fakten eine Richtung erspähen und das unter Beachtung der globalen Marktumstände.

Die Masse an Signalen bzw. die mehrfache Überschneidung beispielsweise eines Long Signals führt dann erst zum endgültigen Einstieg.

30. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist Profi Trader. Er bestreitet seit Jahren seinen Lebensunterhalt durch das Handeln an den Aktienmärkten. Seinen Schwerpunkt hat der Trading-Experte auf den Handel mit Indizes gelegt.