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Technische Indikatoren bei Devisen: Das Wichtigste auf einen Blick

Wer würde nicht gern wissen, wie sich der Kurs von einem Währungspaar fortbewegt. Technische Indikatoren können dies beantworten.

Händler die sich damit auskennen, haben einen deutlichen Vorsprung. Fast alle langfristig erfolgreichen Devisentrader nutzen die technischen Indikatoren für ihren Handel.

Denn mit diesem Vehikel interpretieren die Händler den Kurs und stellen anhand der technischen Indikatoren Prognosen für den weiteren Verlauf an.

Damit gehören die Indikatoren zum Bereich der technischen Marktanalyse und basieren bei ihrer Berechnung auf unmittelbaren Börsendaten. Das Ziel besteht daher im Allgemeinen, richtige Kauf- und Verkaufssignale zu generieren.

Dabei ist die Anwendung der zahlreichen technischen Indikatoren teilweise sehr verschieden. Manche bestehen aus Linien andere aus errechneten Zahlen oder Bögen.

Im Folgenden werden die wohl zwei wichtigsten und am häufigsten verwendeten technischen Indikatoren kurz erklärt: Stochastic und RSI.


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Erklärung des technischen Indikators Stochastic

Die Stochastic gibt mit ihrer Berechnung an, ob sich der Kurs des Währungspaares in einem überkauften oder überverkauften Bereich befindet – auch Extrembereich genannt.

Die Stochastic besteht aus zwei Linien, die immer zwischen den Werten 0 und 100 pendeln.

Kreuzen die zwei Linien den 80er-Bereich von unten nach oben, bedeutet das, dass der Markt überkauft ist und Sie Ihre eingegangene Long-Position (Wette auf steigenden Kurs) schließen sollten.

Drehen die Linien der Stochastic anschließend und kreuzen die 80er-Linie von oben nach unten, besteht ein Short-Signal und Sie können auf einen fallenden Kurs spekulieren. Genau entgegengesetzt dazu verhält es sich mit dem Bereich von 20 nahe 0.

Erklärung des technischen Indikators RSI

Der RSI beziehungsweise Relative Stärke Index zeigt ähnlich wie die Stochastic einen überkauften und überverkauften Markt an. Allerdings pendelt hier zwischen den zwei Werten von 0 und 100 nur eine Linie.

Verkauf- und Kaufsignale werden wie bei der Stochastic nach dem Erreichen und Verlassen der Extrembereiche generiert – diese befinden sich aber oberhalb von 70 und unterhalb von 30.

Wird beim RSI zusätzlich noch die Mittelpunktslinie von 50 gekreuzt, sollte der vorherrschende Trend des Währungspaares fortgesetzt werden.

 Was bei technischen Indikatoren beachtet werden sollte

Broker bieten eine Vielzahl an technischen Indikatoren an (mehr als 30), die in oder an das Chartbild gebaut werden können.

Wichtig ist dabei, nicht so viele wie möglich zu nutzen, sondern die Funktionsweise der Indikatoren zu verstehen und diese korrekt anzuwenden.

Erfolgreiche Devisentrader nutzen in der Regel nur wenige ausgewählte technische Indikatoren und arbeiten damit sehr erfolgreich.

Zusätzlich ist auch das gehandelte Währungspaar entscheidend. Denn Indikatoren können sich bei jedem Währungspaar unterschiedlich verhalten.

Es ist daher wichtig, dass Sie bei jedem gehandelten Instrument Erfahrungen sammeln und so die effektivsten Indikatoren herausfiltern können.

17. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.