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Tesla Motors gibt neue Aktien aus – was bedeutet das für Anleger?

Keine Frage: Tesla Motors benötigt noch mehr Geld, um seine ehrgeizigen Expansionspläne zu verwirklichen. Bis Ende 2017 will Tesla Motors bis zu 200.000 Model 3 Elektroautos bauen, in 2018 sollen schon 500.000 Elektroautos vom Band laufen. Im Jahr 2020 würde Tesla-Chef Elon Musk gerne 1 Mio. Elektroautos produzieren.

Damit will Tesla seine Produktion binnen 5 Jahren schlichtweg verzwangigfachen, nachdem der kalifornische Elektroauto-Hersteller im Vorjahr etwas mehr als 50.000 Elektroautos produziert und verkauft hat.

Tesla Motors mit der bislang größten Aktienplatzierung

Um diese ehrgeizigen Pläne zu verwirklichen, benötigt Tesla noch mehr Geld. Dieses Kapital soll über den Verkauf von 6,8 Mio. neuen Tesla-Aktien ins Haus kommen, wie das Unternehmen jüngst ankündigte.

Insgesamt erhofft sich Tesla Motors dadurch einen Kapitalzufluss in Höhe von 1,4 bis 1,7 Mrd. US-$ – je nachdem, zu welchem Preis die neuen Tesla-Aktien am Markt platziert werden.


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Die Transaktion ist die bislang größte Aktienplatzierung von Tesla Motors und hat das doppelte Volumen als die Transaktion im August 2015, als Tesla seinen hohen Aktienkurs dazu nutzte, um 652 Mio. Dollar durch die Platzierung neuer Aktien einzunehmen. Zum Vergleich: Beim Börsengang im Jahr 2010 hatte Tesla 226 Mio. US-$ erlöst.

Tesla nimmt weiteres Kapital auf, was bedeutet die Aktienplatzierung für Anleger?

Im Rahmen der Aktienplatzierung wird auch Tesla-Chef Elon Musk 2,8 Mio. Tesla-Aktien verkaufen, die der Tesla-Mitgründer zuvor durch die Ausübung von 5,5 Mio. Kaufoptionen erworben hatte. Diese Mittel fließen nicht an Tesla Motors.

Vielmehr kündigte Musk an, 1,2 Mio. Tesla-Aktien für wohltätige Zwecke zu spenden. Wichtig für Anleger: Trotz des Aktienverkaufs erhöht sich der Anteil, den Musk am Unternehmen hält, von 29,6 Mio. auf 31,1 Mio. Tesla-Aktien. Ein Zeichen, dass Musk weiter hinter dem Unternehmen steht und an den langfristigen Erfolg des Elektroauto-Herstellers glaubt.

Fazit: Aktienplatzierung verwässert Anteile der Altaktionäre

Nichtsdestotrotz müssen Tesla-Anleger damit rechnen, dass sich ihre Anteile durch die Aktienplatzierung deutlich verwässern – und zwar um voraussichtlich etwa 10 %, wie die Investmentexperten bei S&P Global Markets errechnet haben.

Die Zahl der ausstehenden Tesla-Aktien steigt dadurch auf etwa 146,2 bis 147,6 Mio. Anteile – je nachdem, ob die buchführenden Banken im Rahmen Aktienplatzierung (Goldman Sachs, Deutsche Bank, Citigroup, Bank of America Merrill Lynch) ihre Mehrzuteilungsoption ziehen und weitere Tesla-Anteile bei den Investoren platzieren.

Ob die neuerliche Aktienplatzierung und das frische Kapital ausreichen, um die ehrgeizigen Expansionspläne von Tesla-Chef Elon Musk bis 2020 zu finanzieren, bleibt fraglich.

Das US-Brokerhaus Goldman Sachs hat errechnet, dass Tesla Motors wohl 7,5 Mrd. US-$ benötigt, um seine Produktionspläne bis 2018 zu beschleunigen, um dann 500.000 Autos im Jahr zu produzieren.

Anleger müssen also nicht wirklich überrascht sein, wenn Tesla Motors in den nächsten Jahren bis 2020 nochmals an den Kapitalmarkt herantritt und weiteres Kapital aufnimmt.

16. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands