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Testauswertung: Ihr Anlegertyp, Ihre Strategie

In Teil 1 und Teil 2 des Anlegertypen-Tests mussten Sie insgesamt 11 Fragen beantworten. Dabei konnten Sie 66 Punkte erzielen, minimal 22. Dadurch ergeben sich folgende Einstufungen:

22 bis 36 Punkte: Der sicherheitsorientierte Investor

Bei dieser Punktzahl steht der Sicherheitsaspekt für Sie ganz im Vordergrund. Ohne eine solche Sicherheit werden Sie auf die Dauer nicht glücklich sein und bei Sorge um den Erhalt Ihres Vermögens in Ängste ausbrechen.

Falls Sie dennoch einmal riskantere Investments wagen, werden Sie aus Ihrem Sicherheitsbedürfnis heraus schnell zu falschen Entscheidungen kommen.

Ein Börsencrash lässt Sie nur deswegen kalt, weil Ihnen jede Spekulation fremd ist. Ihre Ruhe wollen Sie sich von ständigen Überlegungen rund ums Geld nicht rauben lassen.

Ihre Strategie: Sicherheitsorientierte Geldanlagen

Wenn Sie ein solcher Anleger sind, sollten Sie sich überwiegend auf Geldanlagen konzentrieren, deren Entwicklung kaum Wertschwankungen mit sich bringt. Dazu zählen Bankeinlagen und Anleihen mit sehr guter Bonität. Auch Geldmarkt- und Rentenfonds oder ein solider Mischfonds mit begrenztem Aktienanteil kommen in Frage.

Als sicherheitsorientierte Alternative zur Direktanlage in Aktien und Aktienindizes bieten sich Discount-Zertifikate mit hohem Risikopuffer an. Hier kaufen Sie die zugrunde liegenden Aktien mit (hohem) Rabatt – so können Sie Ihr Verlustrisiko erheblich senken. Im Gegenzug müssen Sie eine Gewinnobergrenze akzeptieren.

Unterm Strich werden Sie davon ausgehen können, dass sich Ihr Kapital in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase mit 1 bis 5% pro Jahr rentiert. Erst bei stark anziehenden Zinsen ist für Sie wieder eine höhere Rendite drin.

37 bis 52 Punkte: Der selbstbewusste Anleger

Für Sie steht daher der Sicherheitsaspekt neben dem einer attraktiven Rendite im Vordergrund. Sie haben dabei gelernt, Ihre Risiken zu kalkulieren, und werden alles daran setzen, diese auch überschaubar und in Grenzen zu halten.


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Sie sind kein Spieler, sondern ein Rechner und gehen Geldfragen statt mit dem Bauch mit dem Verstand an.

Abweichungen Ihres Verhaltens in die eine oder andere der beiden Grundorientierungen sind aber möglich – je nachdem, wie Sie die Situation an den Börsen einschätzen.

Ihre Strategie: Risikobewusstes Investieren

Es ist dementsprechend für Sie wichtig, die Struktur Ihrer Geldanlage und Ihr Depot regelmäßig zu prüfen, um zu sehen, ob diese noch mit Ihrer Einschätzung der Gesamtsituation übereinstimmen.

Je nach Beurteilung der Marktlage können Sie zwischen 30 und 70% Ihres Depots in Aktien, Aktienindizes oder Aktienfonds anlegen. Der übrige Teil kann ähnlich strukturiert sein wie beim sicherheitsorientierten Anleger.

Dabei sollten Sie einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont haben, der es Ihnen erlaubt, stärkere Kursbewegungen nach unten auch aussitzen zu können.

Optionsscheine und Hebel-Zertifikate kommen für Sie als kleinste Depotbeimischung nur in Betracht, wenn sie eine genügend lange Laufzeit haben und moderat bewertet (geringes Aufgeld, mittlerer Hebel um 2) sind.

Die durchschnittliche jährliche Rendite auf den Gesamtbestand Ihres Depots kann zwischen 7 und 10% liegen, je nachdem, wie hoch Ihr durchschnittlicher Anteil an Zinsanlagen und der von Aktien und Optionsscheinen ausfällt.

53 bis 66 Punkte: Der Spekulant

Sie sind bereit, hohe Wagnisse einzugehen, auch ohne in jedem Fall genau sagen zu können, ob sich Ihre Strategie am Ende erfüllt.

Die Geldanlage ist für Sie auch eine spannende, stark mit Emotionen befrachtete Angelegenheit, die Ihnen einen gewissen Lustgewinn verschafft.

Eine Spekulation hat für Sie deshalb nichts Anrüchiges an sich, sondern gehört zu der Art und Weise, wie Sie auch sonst das Leben zu nehmen pflegen.

Ihre Strategie: Spekulative Investments

Das Schwergewicht Ihres Depots wird ganz auf Aktien und zu einem guten Teil auch auf Optionsscheinen und Hebel-Zertifikaten liegen, die Ihnen eine schnellere Realisierung Ihrer Vorstellungen ermöglichen.

Zinsanlagen werden Sie nur in Ausnahmefällen halten – und dann eher zu spekulativen Zwecken (Erzielung von Kursgewinnen bei fallenden Zinsen, Wahrnehmung von höheren Renditen durch Auslandsanleihen).

Da Sie die Börse täglich beobachten, können Sie, anstatt sich für einen langfristigen Anlagehorizont zu entscheiden, auch kurzfristige Investments eingehen.

Die durchschnittliche jährliche Rendite Ihrer Geldanlage müsste deutlich über der des risikobewusst verfahrenden Anlegers liegen, damit sich Ihr Engagement und der mit Ihrer Strategie verbundene zeitliche Aufwand überhaupt lohnen.

Bei kritischer Betrachtung eines längeren Zeitraums werden Sie aber erkennen können, dass Sie mit Ihrer Strategie im günstigsten Fall nur ein wenig besser abschneiden als der zurückhaltender agierende risikobewusste Anleger.

3. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.