MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Teurer Rechenfehler

Ich warne Sie regelmäßig vor den Finanz-Produkten von Emittenten: Optionsscheine, Zertifikate, K.O.-Scheine, binäre Optionen, CFDs usw.

Einer der Gründe ist die mögliche Kursmanipulation dieser Papiere durch die Emittenten.

Daher empfehle ich Ihnen dann ebenfalls regelmäßig die manipulationsgeschützten Optionen.

Diese haben keine Emittentinnen und unterliegen deshalb dank ihrer Konstruktion nicht jenem Risiko.

Optionen statt Optionsscheine und Zertifikate

Nun könnten Sie mir sagen, ich müsse ja Optionen empfehlen, weil ich den Börsendienst Optionen-Profi schreibe. Dem halte ich entgegen:

Ich muss keine Optionen empfehlen, bin nur vollständig von Optionen überzeugt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Ich könnte meine Trades ja auch mit Optionsscheinen und Zertifikaten aussprechen, aber es sprechen massive Gründe dagegen.

Um diese zu belegen, greife ich zusätzlich gerne auf renommierte Medien und Fachleute zurück, heute auf die Wirtschaftswoche.

Die Bank hat sich verrechnet

Die Wirtschaftswoche hat einen Fall aufgegriffen, bei dem die Emittentin, hier die Royal Bank of Scotland, „massenhaft Papiere zu falschen Kursen gehandelt“ hat, in deren Folge Anleger „einen Verlust erlitten“ hätten.

Dabei geht es wohl um einen Rechenfehler (welch Zufall: zu Lasten der Anleger). Die Bank hat 300 Zertifikate über Jahre falsch berechnet.

Sie ist hier aktiv auf die Anleger zugegangen. Ob freiwillig oder in der Flucht nach vorne, sei dahin gestellt. Mit geht es um das Grundsätzliche.

Kurse von Zertifikaten werden nicht von Angebot und Nachfrage bestimmt

In dem Bericht der Wirtschaftswoche steht:

„Anders als bei Aktien werden die Kurse von Zertifikaten nicht von Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern von der Emittentin – der Bank, die sie (die Zertifikate, Anmerkung Redaktion)konstruiert und verkauft hat. Rechnet die (Bank / Emittentin)falsch, kann das Anleger viel Geld kosten.“

Ich ergänze: Auch bei Optionen werden die Kurse von Angebot und Nachfrage bestimmt.

Verluste der Anleger sind zwangsläufig

Bei Zertifikaten handeln Sie aber gegen die Bank. Nun fragen Sie sich einmal: Wie wollen Sie auf Dauer gewinnen, wenn Sie immer gegen die Bank handeln müssen, die die Papiere konstruiert und verkauft?

Wäre das für Emittentinnen ein schlechtes Geschäftsmodell, würden sie dieses aufgeben. Konstruktion, Kursmanipulationen und Rechenfehler sorgen dafür, dass die Bank gewinnt und Sie als Anleger auf Dauer zwangsläufig verlieren.

Die Bank weiß, was besser ist: Optionen

Interessant ist auch diese kurze Aussage im Bericht der Wirtschaftswoche: „Technisch läuft die Absicherung (der Bank, Anmerkung Redaktion) über Optionen.“

Schau an! Die Bank weiß also, was besser ist. Aber das behält sie für sich und verkauft Ihnen die emittierten zweitklassigen Abklatschprodukte von Optionen, als da sind: Optionsscheine, Zertifikate, K.o.-Scheine, binäre Optionen, CFDs usw.

Machen Sie es, wie die Bank: Handeln Sie Optionen

Da die Bank selbst mit Optionen handelt, ist es ganz einfach. Vertrauen Sie Ihrer Bank. Machen Sie es genauso wie die Bank: Handeln Sie Optionen.

10. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.