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Thomas Piketty Kritik: Investitionen in Kapitalanlagen sind unverzichtbar

Ein Buch des französischen Ökonomen Thomas Piketty sorgt für Furore. Der Titel klingt trocken und lautet schlicht „Das Kapital im 21. Jahrhundert“. Der Verfasser erläutert darin die Geschichte von Einkommen und Wohlstand.

Dabei fügt er ganz neue Fakten in historisch einmaliger Tiefe zusammen. Laut Piketty schafft es kaum jemand, Reichtum durch Arbeit zu erlangen. Der Grund: Pure Arbeitskraft wachse maximal parallel zur Wirtschaftskraft. Kapitalerträge seien jedoch stets höher als das Wachstum der Volkswirtschaft. Somit lasse sich allein durch den Einsatz von Kapital ein Vermögen aufbauen. Das mache Reiche immer reicher – zu Lasten der „nur“ Werktätigen.

Wer Kapital anlegt ist auf der sicheren Seite

Diese Ungleichheit komme nicht von ungefähr, sondern sei zwangsläufige Folge des Kapitalismus, so Piketty. Da das Kapital von Generation zu Generation weitervererbt werde, wachse bestehender Reichtum immer weiter. Nur Kriege, Währungsreformen oder Spekulationsblasen könnten diese Spirale außer Kraft setzen.

Linken Politikern dürfte dieses Buch willkommene Argumente liefern, den Kapitalismus zu verteufeln. Für alle, die selber ein ordentliches Vermögen aufbauen wollen, statt andere zu enteignen, lautet das Fazit:

Investitionen in Kapitalanlagen sind unverzichtbar. Wenn Sie attraktive Rendite erzielen möchten, kommen Sie Anlagen in Aktien und Anleihen nicht vorbei. Sei es in Form von Direktanlagen oder durch den Kauf von Beteiligungen an entsprechenden Investmentfonds.

Vorsicht vor dem grauen Markt

Wie sich Kurse oder Renditen entwickeln, können Sie bei börsengehandelten Papieren jederzeit verfolgen. Viel größer sind die Risiken am grauen Markt. Trotz meiner Warnhinweise melden sich bei mir Woche für Woche Leser, die dagegen immun scheinen.

Einige haben sich die Finger schon zigmal verbrannt, ohne daraus die entsprechenden Lehren zu ziehen. Die Erklärung dafür liefern Psychologen: Sobald Gefühle ins Spiel kommen, setzt die Lernfähigkeit aus.

Manche Anleger sind von Angst oder Gier so getrieben, dass es ihnen kaum gelingt, sich zu disziplinieren. Selbst wenn sie wissen, dass sie am Ende scheitern werden, können sie einfach nicht widerstehen. Bei Kapitalanlagen sollten Sie sich möglichst nicht von Gefühlen leiten lassen. Das geht in die Hose.

Männliche Anleger, die sich allein nicht in den Griff bekommen, sollten ihre Partnerin zurate ziehen. Frauen sind in puncto Geldanlage rationaler als Männer und neigen weniger zur Selbstüberschätzung. Ein bewährter Weg, sein Vermögen stetig zu mehren, ist und bleibt die Investition im ausgewählte Aktien.


„Das Kapital im 21. Jahrhundert“ jetzt auf deutsch vorbestellen – oder auf Englisch kaufen


20. Mai 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".