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Tilgungs- und Annuitätendarlehen im Überblick

Rund 8.500 Euro mehr Zinsen schon bei einem Kredit von 100.000 Euro – das kann der Unterschied sein, wenn Sie bei der Wahl zwischen einem Annuitäten- und einem Tilgungsdarlehen falsch entscheiden.

Bei jeder Kreditaufnahme haben Sie die Wahl zwischen diesen beiden Arten.

Schauen Sie also genau hin, wo die Unterschiede liegen und wann Sie welchen Kredit wählen sollten.

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Entscheidungshilfen im Schnell-Überblick.

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Tilgungs- und Annuitätendarlehen: Die Vor- und Nachteile auf einen Blick

Tilgungsdarlehen: Sie zahlen neben den Zinsen von Anfang an eine gleichbleibende Tilgungsrate – zum Beispiel 3 Prozent pro Jahr.

Annuitätsdarlehen: Bei dieser Form verändert sich die Tilgungsrate.

Anfangs tilgen Sie einen niedrigen und später einen höheren Betrag.

  • Vorteile Tilgungsdarlehen: Sie können mit ständig fallenden Belastungen rechnen, da die Zinsen mit Zahlung jeder Tilgungsrate sinken.
  • Nachteile Tilgungsdarlehen: Hohe Anfangsbelastung. Weniger Vorteile aus möglicher Inflationsentwicklung.
  • Vorteile Annuitätendarlehen: Gleichbleibende Kapitaldienstrate über gesamte Laufzeit, niedrigere Anfangsbelastung. Größerer Nutzen aus möglicher Inflation.
  • Nachteile Annuitätendarlehen: Der Anteil der abzugsfähigen Zinsen sinkt. Sie müssen einen höheren Gewinn erzielen, um die steigende Tilgungsrate zu bezahlen.

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Tilgungs- und Annuitätendarlehen: Die Entscheidung…

Können Sie die höhere Anfangsbelastung tragen, sollten Sie sich für ein Tilgungsdarlehen entscheiden.

Nur wenn Sie die Anfangsbelastung nicht tragen können, kommt ein Annuitätendarlehen in Frage. Dann sollten Sie sich jedoch darauf einstellen, dass in späteren Jahren größere Belastungen auf Sie zukommen.

… und Kostenunterschiede

Wie viel Zinsen zahlen Sie für folgendes Darlehen?

Der Zinsaufwand beträgt entweder 49.375,03 Euro oder 57.888,35 Euro. Sie zahlen insgesamt 49.375,03 Euro Zinsen, wenn Sie obiges Darlehen als Tilgungsdarlehen aufnehmen.

Vereinbaren Sie jedoch mit Ihrer Bank ein Annuitätendarlehen, dann zahlen Sie 57.888,35 Euro.

Tilgungsdarlehen 49.375,03 õ Zinsen Annuitätendarlehen 57.888,35 õ Zinsen

Tilgungs- und Annuitätendarlehen: Nutzen Sie Ihre Chancen

Grundsätzlich stehen Sie bei jeder Darlehensaufnahme vor der Frage: Was ist für mich günstiger, ein Tilgungsdarlehen oder ein Annuitätendarlehen?

  • Darlehensbetrag 100.000 Euro
  • Zinssatz 5,0% p.a. (gilt für die gesamte Laufzeit)
  • Auszahlung 100%
  • Laufzeit 19 Jahre und 6 Monate = 3% Anfangstilgung p.a.
  • Zins- und Tilgungszahlungen jeweils vierteljährlich zum 30.3., 30.6., 30.9. und 30.12. eines jeden Jahres
  • sofortige Tilgungsverrechnung
  • Laufzeitbeginn 1.1.2003
  • Laufzeitende 1.7.2022
  • Effektivzinssatz 5,095% p.a.

Mehr dazu: „Kreditrechner für Ratenkredite / Annuitätendarlehen“

Bei gleichen Konditionen im Effektivzinssatz gleich

Unter den obigen Bedingungen ist der Effektivzinssatz sowohl für das Annuitätendarlehen als auch für das Tilgungsdarlehen mit 5,095% p.a. gleich.

Woher kommt dann der unterschiedliche Zinsaufwand?

Der Unterschied bei den Gesamtzinskosten resultiert aus dem unterschiedlichen Verlauf der Kredittilgung innerhalb des gleichen Zeitraums.

Während Sie beim Tilgungsdarlehen stets einen gleich hohen Betrag zurückzahlen, tilgen Sie beim Annuitätendarlehen zunächst einen niedrigeren und später einen höheren Betrag.

Gerade für junge Menschen würde ein tilgungsdarlehen effektiver sein, da sie zumeist am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen und daher noch nicht über so hohe Einkünfte verfügen.

Erst mit einem höheren Einkommen wird es einfacher gerade zu beginn höhere Summen abzuzahlen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserem Beitrag „Tilgungsdarlehen oder Annuitätsdarlehen? Die richtige Entscheidung“



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Der Kreditbetrag ist die Summe, die Sie als Darlehen aufgenommen haben.
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Zinssatz
%
Der Zinssatz kann als Sollzinssatz (nominaler Zins) oder als Effektivzins berechnet werden. Bei einer regelmäßigen unterjährigen Ratenzahlung wird der Effektivzins höher als der Sollzins, da die Rückzahlungen die Darlehensschuld reduzieren und damit die Zinslast undd en effektiv gezahlten Zins erhöhen.
Zinstyp
Der Zinssatz kann als Sollzinssatz (nominaler Zins) oder als Effektivzins berechnet werden. Bei einer regelmäßigen unterjährigen Ratenzahlung wird der Effektivzins höher als der Sollzins, da die Rückzahlungen die Darlehensschuld reduzieren und damit die Zinslast undd en effektiv gezahlten Zins erhöhen.
Laufzeit
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22. Januar 2003

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.