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Toyota will mit moderner Technik seine Spitzenposition halten

Die japanische Autokonzern Toyota gehört zu den Top 10 der größten Autohersteller der Welt und will seine Spitzenposition auch in den nächsten Jahren gegen deutsche Hersteller verteidigen.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio wurde bereits im Jahr 1937 gegründet und wird heute von Akio Toyoda, einem Enkelsohn des Toyota-Firmengründers Kiichirō Toyoda geleitet. Toyota beschäftigt  weltweit mehr als 333.000 Mitarbeiter und unterhält 64 Werke in 28 Ländern. Die Fahrzeugproduktion von Toyota hat inzwischen die Marke von 10 Mio. Einheiten überschritten.

Dabei vertreibt Toyota insbesondere Autos der Marken Toyota, Lexus, Scion und Hino. Insgesamt gilt Toyota als die wertvollste Marke in der Automobilindustrie (BrandFinance Top 50, Stand: 2013).

Toyotas Kooperationen und Partnerschaften

Um neue Techniken wie Wasserstoff-Technologie und Elektrofahrzeuge zu entwickeln, hat der Konzern verschiedene Kooperation geschlossen. Unter anderem ist Toyota Mitglied der Clean Energy Partnership (CEP), ein Zusammenschluss internationaler Hersteller wie BMW, Honda, Daimler, Volkswagen oder Hyundai, um den Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff zu erproben.


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Mit der BMW Group besteht eine Forschungskooperation. Dabei stehen die Entwicklung neuer Leichtbau-Techniken, sowie Lithium-Ionen-Batterien im Vordergrund. Gleichzeitig wird an der Entwicklung eines neuen Sportwagens gearbeitet, im Gegenzug liefert BMW Diesel-Motoren an Toyota Europe.

Im Rahmen des HyFive Projektes arbeitet Toyota mit BMW, Daimler, Honda und Hyundai zusammen, um die Brennstoffzellen-Technik voranzutreiben.

In Europa unterhält Toyota ein Kooperationsabkommen mit PSA Peugeot Citroen, um die Entwicklung und Produktion der nahezu baugleichen Fahrzeuge Peugeot 106 Citroen C1 und Toyota Aygo voranzutreiben. Im Gegenzug beliefert der PSA-Konzern Toyota in Europa mit leichten Nutzfahrzeugen, die dann unter der Marke Toyota verkauft werden.

In China arbeitet Toyota mit dem chinesischen Anbieter FAW zusammen, um in China Autos der Marke Toyota herzustellen und zu vermarkten. Gemeinsam mit Tesla Motors hatte Toyota am Elektroauto RAV4 EV gearbeitet, wobei die Kalifornier die Batterien für dieses E-Auto geliefert haben – die Zusammenarbeit endet in 2014.

Finanzielle Beteiligungen

Dennoch bleibt Toyota mit 2,4% an Tesla beteiligt, gleichzeitig hält Toyota noch eine Kapitalbeteiligung in Höhe von 24,9 Prozent am dem japanischen Automobilzulieferer Denso.

Darüber hinaus ist Toyota mit 16,5% an der Fuji Heavy Industries (FHI) beteiligt, gleichzeitig hält das Unternehmen 5,9% der Anteile an dem japanischen Fahrzeuhersteller Isuzu.

Toyota in der Zukunft – ein Ausblick

Aufgrund der Pannenserien in den vergangenen Jahren hat Toyota sein Qualitätsmanagement umstrukturiert und regionale Kompetenzzentren gegründet.

Bei Toyota glaubt man neben Elektroautos weiterhin an die Brennstoffzelle, nachdem der Toyota Prius das erste Hybrid-Fahrzeugmodell war, dass seit 1997 in Großserie produziert wurde. Toyota will in 2015 ein Auto mit Brennstoffzelle auf den Markt bringen, das in Serie produziert wird.

Auch aus der Anlegerperspektive ist Toyota interessant, denn die Japaner gelten nicht umsonst neben Porsche und Ferrari-Maserati als der profitabelste Autobauer der Welt.

20. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands