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Trading: Der richtige Broker für Ihren Anlagetyp

Der Anreiz jedes Börsengeschäfts ist der Gewinn. Einigen Menschen ist es möglich, allein von ihren Spekulationsgewinnen zu leben – diese werden oft als Trader bezeichnet.

Der Begriff schließt zum einen die Berufsgruppe ein, zum anderen aber auch Privatpersonen, die sich dem profitorientierten Handel an den Börsen verschrieben haben.

Heute ist es durch die technischen Möglichkeiten des Internets im Prinzip jedem möglich, ins Trading einzusteigen – hierzu bedarf es lediglich eines Brokers und des nötigen Kleingeldes.

Zwar ist ein Trading generell auch ohne die Vermittlung durch einen Broker möglich, doch gestaltet sich das gerade für Privatanleger sehr zeitaufwendig.

Mehr zum Thema: Aktienkauf ohne Broker – zeitaufwendig für Privatanleger

Trading-Broker: Depotgröße und Trader-Typen

Trader sollten sich darüber im Klaren sein, in welchem Volumen sie ihren Börsenhandel gestalten wollen. Je nach Größenordnung schwanken auch die Gebühren für das Trading über einen Broker.

Hierbei wird allgemein zwischen Klein-, Mittel- und Großanlegern sowie den sogenannten Heavytradern unterschieden.

Depot bis 10.000 €: Der Kleinanleger

Kleinanleger verfügen über ein Depotvolumen von unter 10.000 € und führen in der Regel nicht mehr als 10 Trades jährlich durch. Sie setzen vor allem auf konservative, eher langfristige Investments wie Fonds, um sich nicht täglich über die Markttrends auf dem Laufenden halten zu müssen.


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Die Kosten für das Depot sollten sich hierbei im Rahmen halten, da sonst die Gefahr besteht, dass mögliche Gewinne aufgezehrt werden.

Für das Trading von Kleinanlegern sind vor allem jene Broker interessant, die kostenlose Depots sowie ein transparentes Gebührenmodell und eine breite Auswahl an Fondsmodellen anbieten.

Depot bis 50.000 €: Der mittlere Anleger

Mittlere Trader verfügen über ein Depot mit Einlagen von bis zu 50.000 € bei etwa 20 Trades pro Jahr. Sie widmen sich vor allem Aktien oder dem außerbörslichem Handel.

Für diesen Anleger sind in erster Linie Modelle mit niedrigen Grundgebühren interessant, die mitunter bei einer Abwicklung einer festgelegten Anzahl an Trades (beispielsweise 2 Trades pro Vierteljahr) ganz entfallen.

Mittelgroße Trader sollten sich auch über mögliche ausländische Handelsplätze informieren. Je nach Strategie kann sich auch der Handel an einer der großen Auslandsbörsen lohnen.

Manche Broker bieten gegen Gebühr weltweiten Börsenhandel an.

Depot um die 100.000 €: Der Großanleger

Großanleger handeln mit einem Volumen von durchschnittlich 100.000 € pro Jahr bei bis zu 30 Trades per annum.

Dem Volumen entsprechend handelt es sich hierbei meist um fortgeschrittene Anleger, was sich auch auf die Auswahl ihrer Finanzprodukte niederschlägt.

Fonds sind eher uninteressant, dafür sind anspruchsvollere Produkte wie Derivate Teil der Strategie. Eine stete Beobachtung des Börsengeschehens ist daher umso wichtiger.

Reizvoll sind für den Großanleger vor allem Broking-Modelle mit Flatrate-Komponente, da einzelne Orders schnell über 5.000 € liegen können und so über eine Pauschale abgedeckt sind.

Reges Handeln: Der Heavytrader

Die Bezeichnung als Schwergewicht unter den Tradern hängt beim sogenannten Heavytrader weniger mit dem Depotvolumen, denn mit seiner regen Handelstätigkeit zusammen.

Ein Heavytrader ist ständig über das Marktgeschehen informiert und nahezu täglich an den Börsen tätig.

Mehr zum Thema: Day-Trading – Grundlagen für Einsteiger

Hierzu ist die Bereitstellung von Trading-Werkzeugen wie entsprechender Software durch seinen Broker wichtig, um das Trading zu organisieren. Da die Trades mitunter schnell über die Bühne gehen müssen, sind auch Echtzeit-Informationen unverzichtbar.

Die Service-Komponente

Kleine und mittlere Anleger, die noch nicht über viel Erfahrung verfügen, können vom Broking einer Filialbank profitieren, da diese oft einen Service-Mitarbeiter beratend zur Seite stellen.

Großanleger und Heavytrader sind bei einem Online-Broker meist besser aufgehoben: Diese sparen den Service ein – was die Gebühren senkt – und bieten stattdessen häufig nützliche Werkzeuge wie Softwareprogramme zum eigenverantwortlichen Trading an.

11. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.