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Trading-Indikatoren: Ohne geht es nicht

Wer aktiv mit Wertpapieren handelt, muss wissen, wann er beim Trading ein- oder aussteigen muss. Zeichnet sich ein echter Aufwärtstrend ab?

Geht der Kurs unter meine Toleranzschwelle? Ist die Volatilität zu hoch? Oder bin ich im Bereich, wo alles überkauft ist?

Wichtig: Den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen

Es gilt, den richtigen Zeitpunkt ja nicht nicht zu verpassen. Dieses Ziel ist bei allen Tradern natürlich gleich. Die Frage ist nur, woran sich das festmacht.

Die einfache Antwort: Am besten durch Indikatoren – Einstiegssignale, Ausstiegssignale. Die komplizierte Realität: Allein beim Begriff tun sich Welten auf.

Das geht schon damit los, dass Trading-Indikatoren nur technische Hilfsmittel sind und keine Vorhersageprogramme. Ihre Berechnungen beruhen auf Annahmewerten, wobei die verschiedensten Faktoren einfließen. Die wiederum hängen vom spezifischen Ansatz ab.

Trading-Indikatoren: verwirrende Vielfalt

Aufgrund der zahlreichen Ausrichtungen und vielfältigen Komponenten, die sich gegenseitig beeinflussen, gibt es ein unüberschaubares Angebot an Trading-Indikatoren.

Und zahlreiche Trader verwenden ebenso zahlreiche Indikatoren. Meist mit dem Gedanken, mit möglichst viel möglichst wenig falsch zu machen. Daraus werden dann die jeweiligen Ein- und Ausstiegstechniken generiert.

Das Problem ist nur: Wenn das Ganze zu komplex wird und zu viel Aufmerksamkeit absorbiert, sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Und wer den Überblick verliert, der droht auch beim Trading zu verlieren, ganz gleich, ob es um Aktienhandel oder Forex-Trading geht.


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Trend-Indikatoren: Ein Überblick

Was den Überblick angeht, so lassen sich die wichtigsten Trading-Indikatoren grob wie folgt einteilen:

Trendfolge-Indikatoren, die aufzeigen, in welche Richtung ein Trend geht – aufwärts oder abwärts. Der bekannteste Trendfolge-Indikator ist der Gleitende Durchschnitt. Trendfolge-Indikatoren laufen den Kursen hinterher.

Mehr zum Thema: Praktischer Einsatz von Trendfolge-Indikatoren

Momentum-Indikatoren oszillieren um eine Mittellinie bzw. innerhalb einer definierten Bandbreite.

Sie zeigen an, ob der Markt überkauft oder überverkauft ist. Wenn Momentum-Oszillatoren, die hin und her schwingen, sich im Extrembereich aufhalten, ist dies der Hinweis auf eine Marktüberhitzung.

Am häufigsten verwendet wird der Relative-Strenth-Indikator (RSI). Auch der MACD wird gerne als Momentum-Indikator verwendet.

Mehr zum Thema: Die MACD-Strategie: Der Indikator als Signalgeber

Mehr zum Thema: Swing Trading Indikatoren – welche Signalgeber Profite generieren

Momentum-Indikatoren laufen der Kursentwicklung vorweg.

Trendbestimmungs-Indikatoren wiederum liefern an sich keine Kaufsignale. Sie dienen als Filter zur Auswahl der anderen Instrumente.

Liegt ein Trend vor, bieten sich Trendfolge-Indikatoren an oder trendkonforme Signale der Oszillatoren – hier zeigt sich schon, wie schnell eins ins andere spielt.

Liegt eine Seitwärtsbewegung vor, ist die Trendfolge nicht geeignet. Dann könnte man auf Contrarian-Ansätze zurückgreifen bzw. die Interpretation: Überkauft/Überverkauft (s.o.).

Volatilitäts-Indikatoren messen die Schwankungsintensität des Marktes. Oder besser gesagt: Die aktuelle Volatilitätsphase. Damit lässt sich die künftige Elastizität des Marktes bestimmen.

Das wiederum kann für sogenannte Break-out-Systeme verwendet werden, die Ausbrüche über das höchste Hoch oder das tiefste Tief anzeigen.

Trend-Indikatoren – weniger ist mehr

Indikatoren sollten gezielt eingesetzt werden, wenn sie Sinn machen sollen. Sie sollten nicht zu stark gewichtet werden. Vor allem sind sie eben nur Indikatoren.

Mit Backtests lässt sich deren Zuverlässigkeit prüfen. Die angegebenen Standardwerte sind meist nicht in Stein gemeißelt.

Auch sollte man nicht nur einen Indikator bei der Entscheidung berücksichtigen.

Andererseits wiederum sollte man sich – der Übersicht wegen – eher auf wenige Indikatoren beschränken. Beispiel: Ein Momentum-Indikator und Candle-Stick-Signale zeigen vorab die Entwicklung einer Aktie an.

Wenn dies durch die Trendfolge bestätigt wird, kann man den Kursverlauf problemlos und übersichtlich erkennen.

16. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.