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Trading-Methoden: Was genau ist Swing-Trading?

Der englische Begriff „swing“ bedeutet „Schwung“ oder auch „drehen“.

Beim Trading bezieht sich dies natürlich auf die wechselnden Kursbewegungen.

Was genau ist Swing-Trading?

Beim Swing-Trading wird versucht, Gewinne durch die kurz- bis mittelfristigen Kursschwankungen zu erzielen.

Dazu werden meist innerhalb kurzer Zeiträume – also Tage oder maximal Wochen – Handelspositionen eingegangen und wieder aufgelöst.

Swing-Trader investieren für gewöhnlich i8n Aktien und Derivate. Eine extreme Form dieser Trading-Strategie stellt das sogenannte Day-Trading dar, bei dem ausschließlich innerhalb von 24 Stunden-Intervallen agiert wird.

Wie funktioniert es?

Der Theorie des Swing-Tradings nach bestehen Kursbewegungen mittel- und langfristig immer aus sogenannten „Swings“.


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Das heißt, das eine Aktie niemals linear in eine Richtung läuft, sondern dies immer unter kurzfristigen Kursschwankungen abläuft. Egal welche Marktphase gerade vorherrscht, solche Swings finden immer statt.

Auch in einer Hausse oder einer Baisse gibt es kleinere und größere Swings. Besonders die Seitwärtsphase stellt oftmals eine lukrative Gelegenheit für Swing-Trader dar.

Beim Swing-Trading wird nun versucht, an der Kurssteigerung einer Aktie bei Erreichen einer wichtigen Unterstützungsmarke zu partizipieren. Die Auswahl der Positionen wird mit Hilfe kurzfristiger Chartsignale vorgenommen.

Diese Unterstützungsmarken werden auch Widerstände genannt und können meist anhand von Tages- oder Wochencharts abgeleitet werden. Ein Trade wird dann eingegangen, wenn eine solche Marke erfolgreich getestet wurde und gehalten hat.

Bei einem solchen Test charttechnischer Widerstände erfolgt in der Regel eine mehr oder weniger starke Kursbewegung in die Gegenrichtung, welche der Trader beim Swing-Trading ausnutzt.

Vorteile

Einer der großen Vorteil beim Swing-Trading ist der, dass es dem Trader egal sein kann, ob sich die zugrundeliegenden Papiere längerfristig in einem übergeordneten Aufwärts- oder Abwärtstrend befinden.

Er ist nicht darauf angewiesen, auf eine länger anhaltende Bewegung in die richtige Richtung zu warten.

Im besten Fall realisiert der Trader dank der kurz- bis mittelfristigen Swings seine Gewinne auf Basis einiger Tage oder Wochen und hat sofort wieder freies Kapital für das Eingehen neuer Positionen zur Verfügung.

Tatsächlich kann man beim Swing-Trading sogar von Abwärtsbewegungen profitieren und zwar mithilfe des Shortsellings.

Eine wechselseitige Positionierung von long und short macht diese Strategie flexibel und kann vor allem auch in Seitwärtsmärkten genutzt werden, in denen viele andere Differenzkontrakt-Strategien nur schwer greifen.

Zweifel am Swing-Trading

So lukrativ manch einer auch das Swing-Trading betreiben mag, ist es dennoch bis heute umstritten, ob diese Handelsstrategie eine sichere Form der Rendite-Erwirtschaftung darstellt.

Die systematische Funktion des Swing-Trading ist jedenfalls wissenschaftlich nicht erwiesen.

Besonders Vertreter der klassischen Finanzmarkttheorien wie der Effizienzmarkt-Hypothese und der Random-Walk-Theorie stehen dem Swing-Trading eher skeptisch bis ablehnend gegenüber.

4. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.