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Moving averages: Orientierung an den 55- und 21-Tage-Durchschnitten

Wer Geld an den Börsen verdienen möchte, kann sich an Anderen orientieren.

Hilfestellung bieten die dynamischen Durchschnitte (Moving averages), die Kurse beschreiben können.

Dabei werden die Kurse der Anlagearten wie Aktien oder Indizes zusammengezählt und durch die Anzahl der Handelstage geteilt. Ein Drei-Tage-Durchschnitt mit den Kursen 5,6,7 würde also 6 betragen: 18/3.

Am nächsten Tag wird dann jeweils die älteste Zahl durch die neue ersetzt – und so eine Änderung des Durchschnittswertes sichtbar. Im Beispiel: Käme hier eine 8 hinzu, lautete die Zahlenreihe 6,7,8. Der Durchschnitt beträgt dann 7 (21/3). Damit ergibt sich für die Durchschnittszeitreihe selbst die Entwicklung 6, 7.

Kurz- und mittelfristige Betrachtung

Dabei wird sich je nach Länge der Durchschnittsreihe ein anderer Wert einstellen. Deshalb überlegen Sie sich vorab, ob Sie langfristige Durchschnitte für sogenannte Langfristtrends oder kurz- und mittelfristige Signale wünschen.


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Bei den kurz- und mittelfristigen Signalen wählen Investoren inzwischen gerne die weniger bekannten 21- und 55-Tage-Werte. Diese ergeben sich aus einer „Fibonacci“-Reihe, die technisch als wichtig gilt.

Die Fibonacci-Reihe

Fibonacci-Reihen bilden sich, indem jede Zahl aus der Summe von zwei Vorgängern entsteht. So ergeben 1 und 2 die „3“. Die nächste Zahl ist die 5 (2 und 3). Daraus wird die 8 (3+5) und so weiter. Für kurzfristige Betrachtungen sind die 21 und 55 bedeutend.

21-Tage und 55-Tage Linien

  • 21-Tage-Linien haben den Vorteil, das jede Änderung in der Zahlenkette bereits einen Anteil von fast 5% auf die Kursentwicklung hat. Das bedeutet: Kursverluste wie am 5. März mit -3% senken den Durchschnitt erheblich.
  • 55-Tage-Linien reagieren deutlich träger. Das bedeutet: Für eine deutliche Änderung des Durchschnitts müssen schon mehrere herausragende negative oder positive Veränderungen zusammen kommen.
  • An diesen Durchschnitts-Linien wiederum orientieren Investoren dann ihre Entscheidungen. Oberhalb einer solchen Linie befindet sich der zugrunde liegende Kurs im Aufwärts“trend“, darunter im Abwärts“trend“.
  • Deshalb rechnen Anleger nach dieser Technik dann mit steigenden beziehungsweise fallenden Kursen.

Mehr dazu: Wie Sie aus Durchschnittslinien Kaufsignale ableiten können

Wichtig für Sie: An die Wirkung dieser Linien brauchen Sie nicht zu glauben. Trotzdem sind sie bedeutend, denn Computerprogramme orientieren sich hieran.

Das bedeutet: ein solcher Trend würde sich mithilfe von Programmen selbst noch verstärken. Damit gewinnen diese Linien vor allem im Zeitalter der „Algo-Trader“, die verstärkt Einfluss an den Börsen haben, an Bedeutung.

Entscheidend für die weitere Entwicklung sind dann die Wechsel über solche Linien. Kreuzt ein Kurs die Linie von oben nach unten, wäre dies ein Verkaufssignal. Kreuzt ein Kurs die Linie von unten nach oben, ist dies umgekehrt aus technischer Sicht ein Kaufsignal.

Die speziellen 21- und 55-Tage-Linien sind in der technischen Welt bedeutend. Daher können Sie – zum Test auch in Trockenübungen – die Ergebnisse der Strategie für Ihre Rendite messen.

9. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.