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Trailing Stop Loss: Gewinnoptimierung bei Wertpapieren

Die Wahl der Trailing Stop Loss Option kann dem Händler einige Vorteile bringen und höhere Gewinne ohne seine Hilfe einfahren – ein guter Schritt für jeden Wertpapierkäufer.

Trailing Stop Loss: Weiterführung des Stop Loss

Ein Trailing Stop Loss baut dabei auf einem normalen Stop Loss auf. Bei dieser gewöhnlichen Handelsoption gibt der Händler eine Kursuntergrenze an.

Wird diese unterschritten, wird der Verkaufsauftrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt ausgeführt.

Dies bedeutet gleichzeitig, dass das Wertpapier meist zu einem Kurs veräußert wird, der unter dem Kurslimit liegt.

Viele Händler benutzen den Stop Loss, um die Kurse ihrer Wertpapiere nicht immer im Blick behalten zu müssen.

Durch das automatische Abstoßen bei Kurseinbrüchen können so ohne manuelle Eingriffe Gewinne gesichert oder Verluste minimiert werden.

Mehr dazu: Trailing Stop Loss: Eine Erklärung von Initialer Stop


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Trailing Stop Loss minütlich aktualisiert

Der Trailing Stop Loss baut dieses automatisierte Verfahren nun weiter aus und kann den Investoren weitere Arbeit einsparen.

Hierzu wird der Stop-Wert minütlich aktualisiert und automatisch an eventuelle Kurssteigerungen angepasst.

Dies bedeutet: Bei Kurssteigerungen zieht der Wert in einem vorgegebenen Abstand hinterher.

Bei Kursabfällen wird die Verkaufsorder damit bereits bei einem höheren Preis abgesetzt: dies garantiert eine zum Teil deutliche Gewinnsteigerung.

An den deutschen Börsen kann dieses Verfahren bei jeglichen handelbaren Wertpapieren eingesetzt werden. So sind beispielsweise Aktien, Optionen, Fonds und Anleihen durch den Trailing Stop Loss abgedeckt.

Trailing-Abstand beachten

Hierzu muss einfach bei der nächsten Order im Handelssystem die Orderart Trailing Stop Loss ausgewählt werden. In der Folge muss ein initialer Stop-Wert sowie ein Trailing-Abstand eingegeben werden.

Dieser bezeichnet, in welchem Abstand der Stop-Wert dem aktuellen Kurs bei Steigungen folgen soll. Dieser kann wahlweise in Prozent oder in der aktuellen Währung eingegeben werden.

Achtung: Der Trailing-Abstand darf eine Mindestmarke von 0,5% oder 0,10 Währungseinheiten (also hierzulande EUR) nicht unterschreiten.

Als Maximalwert ist in Deutschland meist ein Abstand von 90% erlaubt.

Dieser kann jedoch in Einzelfällen überschritten werden.

Trailing Stop Loss: Ein Beispiel

Der aktuelle Kurs eines Wertpapiers liegt bei 10 €. Als initialen Stop-Wert gibt der            Investor 9 € an, der Trailing Abstand liegt bei 1 €.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Bei ersterer sinkt der Kurs und erreicht die vorher festgelegte Grenze von 9 €. Bei dieser wird die Verkaufsorder damit wie bei einem normalen Stop Loss durchgesetzt.

Steigt der Kurs hingegen auf 11 € an, zieht der Trailing Stop Loss im Abstand von  1€ hinterher. Der neue Stop-Wert, bei dem das Papier abgestoßen wird, liegt nun bei 10 €.

Mit dem Trailing Stop Loss lassen sich somit im Zweifel deutlich höhere Gewinne realisieren als mit dem gewöhnlichen Stop Loss-Verfahren. Ausprobieren kann sich also lohnen.

8. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.