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Transaktionskosten an der Börse: Das kostet der Handel

Die Transaktionskosten für den Handel an der Börse setzen sich vor allem aus 2 verschiedenen Punkten zusammen:

Die Gebühren für den Kauf und Verkauf von Finanzprodukten bestimmt die jeweilige Börse selbst.

Hinzu kommt eine Kommissionsgebühr, also die Provision, die der Broker für den Handel veranschlagt. Sie obliegt dem jeweiligen Broker.

Voraussetzung für Börsenhandel: Der Broker

Wer mit Finanzprodukten wie Aktien handeln möchte, kann nicht einfach das Börsenparkett aufsuchen und seine Transaktionen tätigen.

Anleger, die sich am Börsenhandel beteiligen wollen, benötigen einen Mittelsmann mit entsprechender Lizenz – den Broker. Dies kann eine Bank sein, aber auch ein spezialisiertes Broking-Institut.

Zu Buche schlagen hierbei meist die Gebühren für die Eröffnung eines Depots, dessen Verwaltung und die Durchführung einzelner Orders. Die Provision errechnet sich zumeist prozentual am Ordervolumen.

Manche Broker bieten eine Flatrate an: Für einen Pauschalpreis können unbegrenzt Transaktionen durchgeführt werden. Dies lohnt sich vor allem für sogenannte Heavytrader.


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Grundsätzlich gilt: Je höher der Kapitaleinsatz, desto weniger fallen die Transaktionskasten der Börse ins Gewicht.

Mehr zum Thema: Richtige Brokerwahl – Vergleichen Sie genau

Gleiche Börse, unterschiedliche Broking-Gebühren

Zwar ist die Börsengebühr für jeden gleich, dennoch können die Transaktionskosten für ein Geschäft an der betreffenden Börse von Broker zu Broker verschieden sein.

Dies kann auf unterschiedliche Benutzungsverträge zurückgehen – Ein Broking-Institut, der an der betreffenden Börse viel umsetzt, kann meist günstigere Konditionen aushandeln, die Gebühren und damit die Transaktionskosten an der Börse nach unten drücken.

Geeignete Börsen im Überblick

Für deutsche und ausländische Standardwerte, Fonds sowie ETFs ist die vollelektronische Xetra ein guter und preisgerechter Anlaufhafen.

Günstige Bedingungen für Derivate wie Optionsscheine und Zertifikate finden sich an der Börse Stuttgart.

Das Berliner Parkett bietet eine weitreichende Auswahl an ausländischen Wertpapieren und bietet zumeist günstige Fonds. Auch die Börse Stuttgart weist zumeist ein preiswertes Angebot an Fonds auf.

Die Frankfurter Wertpapierbörse eignet sich mit ihrer Scoach-Plattform sehr gut für den Handel mit Derivaten.

Transaktionskosten umgehen: Direkthandel statt Börse?

Wer die Börsengebühren meiden möchte der kann auf den Direkthandel ausweichen und so seine Transaktionskosten verringern.

Viele Banken umgehen die Börse, indem sie selbst ein Kontingent an Wertpapieren zum direkten Handel feilbieten.

Zwar fallen die Gebühren im Direkthandel meist deutlich geringer aus als auf dem Parkett, dafür sind die Kurse meist deutlich ungünstiger, da sie sich nicht am direkten Marktgeschehen orientieren.

Mehr zum Thema: Direkthandel – Börse meist bessere Alternative

Es ist also wichtig, genau zu vergleichen. Sonst zahlt der Anleger selbst die Zeche – zum Beispiel in Form von marktfernen Preisen.

2. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.