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Trautes Heim, Glück allein (?)

Der Traum vom Eigenheim kann leicht zum wahren Albtraum werden.

Wir Ihnen bereits aufgezeigt, warum: v. a., weil Sie sich sprichwörtlich mit „Haut und Haaren“ Ihrer Bank verschreiben.

Das tun Sie auf eine lange Zeit – oft 20 bis 30 Jahre – und können die entsprechenden Risiken jetzt noch gar nicht abschätzen.

Was wird aus Ihrem privaten und beruflichen Umfeld? Sind Sie noch verheiratet – und damit in der Lage zu zweit den Baukredit abzubezahlen?

Werden Sie noch einen Job haben und darüber hinaus auch gesund sein?

Wie sieht es mit der Ratenzahlung aus, die nach der – momentan günstigen – Zinsbindung zu Buche schlagen wird?

Falle 9: Das Ende der Zinsbindung

Die Kreditgeber werden natürlich überprüfen, wie hoch die Rate sein wird, wenn der Zins nach Ende der Zinsbindung steigt, etwa auf 3 oder 4%.

Spätestens dann wird es für die meisten mehr als eng werden, das können Sie glauben. Die Bank wird dann eine Neubewertung Ihrer Verhältnisse machen.


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Nein, nicht danach fragen, wie viel die Immobilie wert ist, sondern wie hoch die Hypothek noch ist; wie viel Vermögen Sie haben, was Sie netto verdienen und was Sie davon zur Verfügung haben.

Auf gut deutsch: Die Banker werden feststellen, ob Sie nach der Zinsbindung mit dem neuen – und garantiert viel höheren Zins – die verbliebenen Kreditraten überhaupt noch tilgen können.

Falle 10: Hausverkauf bringt weniger ein als die Schulden

Es gibt viele Beispiele dafür, wie eine Baufinanzierung in den Sand gesetzt wird; hier eines aus meinem Bekanntenkreis:

Ein Kollege musste sein voll finanziertes Haus nach 5 Jahren wieder verkaufen, weil er die Monatsraten – aufgrund einer Scheidung – nicht mehr aufbringen konnte. Damit setzte sich ein Teufelskreis in Gang, den ich Ihnen kurz schildern möchte:

Die Schulden des Kollegen beliefen sich auf 300.000 € plus 30.000 € Nebenkosten.

Der Zinssatz lag bei 2,8% mit einer 20-jährigen Zinsbindung. Die Tilgung betrug 2%, die Monatsrate 1.200 €.

Nach 5 Jahren beliefen sich die reinen Kredit-Schulden auf rund 268.000 €.

Aber: Die Bank verlangt bei einer vorzeitigen Zurückzahlung des Kredits eine saftige Vorfälligkeits-Entschädigung.

Diese betrug 35.000 €. So summierten sich die gesamten Bankschulden auf 303.000 € – und das nach 5 Jahren Ratenzahlungen.

Der Verkaufserlös des Hauses brachte jedoch gerade einmal 240.000 € ein. So blieben dem Kollegen noch 63.000 € Schulden und das Haus war weg; nun droht ihm der Ruin.

Grundsätzlich gilt: Hände weg von Baukrediten, wenn…

  • …Sie kein Eigenkapital besitzen!
  • …Sie kein gutes und sicheres Einkommen haben!
  • …Sie die Makler-Courtage, Notarkosten, Grunderwerbsteuer und Nebenkosten nicht bezahlen können!
  • …Sie nicht mindestens 3 bis 4% an jährlicher Tilgung aufbringen!

Denken Sie an das Beispiel des Kollegen, das gewiss kein Einzelfall ist!

Mit unseren Infos und Tipps haben wir Ihnen eindringlich klar gemacht, in welche Fallen Sie trotz günstiger Baukredite tappen können – und wann Sie lieber weiter zur Miete wohnen sollten.

15. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.