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Trendfolgestrategien mittels ETFs investierbar

Trendfolgestrategien eignen sich perfekt, um von klaren Trendbewegungen zu profitieren.

Es stellt sich die Frage, ob man einen eigenen Ansatz handeln oder eine fertige Strategie als Baustein in Portfolio einkaufen sollte.

Beides können Sie mit ETFs umsetzen. Welchen Weg Sie dabei gehen, ist neben den richtigen Tools zur Trenderkennung auch davon abhängig, welcher Anleger-Typ Sie sind.

Das grundsätzliche Handwerkzeug – seien es Trendlinien oder technische Indikatoren – habe ich gestern kurz vorgestellt.

Tiefere Einblicke ins Thema bietet die einschlägige Literatur über die technische Analyse. Als kleinen Tipp kann ich Ihnen die „Technische Analyse der Finanzmärkte“ von John Murphy empfehlen.

John Murphy ist so etwas wie ein Alt-Meister auf dem Gebiet der Chart-Technik und technischen Indikatoren. Das Buch gilt als leicht verständlicher Klassiker.

Eine Frage der Mentalität

Doch neben den Tools ist es wichtig, sich im Vorfeld darüber klar zu machen, ob die Trendfolge zu Ihnen als Anleger überhaupt passt. Das gilt übrigens für jeden Handelsansatz.


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Wenn Sie eine Strategie handeln, mit der sich nicht wohl fühlen, bedeutet das Stress. Und Sie werden wahrscheinlich nicht die Geduld und Disziplin aufbringen, die Strategie konsequent umzusetzen.

Doch wie finden Sie heraus, ob ein solcher Ansatz zu Ihnen passt?

Versuchen Sie sich an verschieden Zeitpunkten eines Charts vorzustellen, was ein Einstieg an genau diesem Punkt mental für Sie bedeutet.

Wenn Sie beispielsweise festellen, dass Sie eher Probleme mit dem Gefühl haben, den Kursen hinterherzurennen (Trendfolge) als mit dem Gefühl, „Ins fallende Messer zu greifen“ (antizyklische Strategien), dann ist die Trendfolge wahrscheinlich nichts für Sie.

Beides ist okay. Wichtig ist vor allem, dass Sie hinter einer Strategie stehen und sich mit ihr identifizieren können.

Das ist – wie so oft im Leben – mehr als nur Philosophie, sondern der Grundstein zum Erfolg.

Aktiv gesteuerte ETFs mit Trendfolgestrategien

ETFs eignen sich aufgrund Ihrer niedrigen Kostenstruktur und der täglichen Handelbarkeit über die gängigen Börsenplätze hervorragend zur Umsetzung Ihrer eigenen Trendfolgestrategie.

Wenn Sie keine eigene Strategie entwickeln möchten, können Sie inzwischen auch auf aktiv gesteuerte ETFs und Fonds mit Trendfolgeansätzen zurück greifen.

Als Urgestein gilt der ETF-Dachfonds P aus dem Hause Veritas. Der Publikumsfonds investiert mittels ETFs in verschiedene Anlageklassen von Aktien bis Anleihen.

Der Fonds hielt sich in 2008 stabil und schaffte auch den Wiedereinstieg in Aktien in 2009 sehr punktgenau. Lediglich im letzten Sommer konnte er sich dem schnellen Kursverfall der Aktienmärkte nicht entziehen.

Einen Trendfolgeansatz auf Währungspaare beinhaltet der db x-trackers CURRENCY MOMENTUM ETF der Deutschen Bank. Die Performance ist allerdings durchwachsen.

Die deutlichen Zugewinne Ende 2008 musste der ETF schnell wieder abgeben. Seitdem verläuft die Wertentwicklung sehr uneinheitlich.

Neu aufgelegt werden dieser Tage die Julius Bär Smart Equity ETFs. Sie investieren in Einzelaktien und kombinieren dabei einen Trendfolgeansatz mit fundamentalen Auswahlkriterien.

Auch ein Ansatz, der interessant klingt. Man sollte diese ETFs im Auge behalten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einige Anregungen zum Thema Trendfolge mit auf den Weg geben.

Egal ob Sie eine eigene Trendfolgestrategie entwickeln oder eine aktiv gesteuerte Strategie kaufen möchten, ETFs bieten das richtige Instrumentarium zur erfolgreichen Umsetzung.

27. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.