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Trotz Preisanstieg: Immobilien so erschwinglich wie lange nicht mehr

Immobilienkredite sind derzeit sehr günstig, während die Immobilienpreise immer weiter ansteigen. Daher ist die Frage, ob Immobilien in Deutschland heute erschwinglicher sind als noch vor 5 Jahren, auch gar nicht so leicht zu beantworten.

Machen Sie doch mal den Test in Ihrem persönlichen Umfeld. Stellen Sie diese Frage. Die große Mehrheit wird auf die Frage vermutlich mit einem klaren „Nein“ antworten. Aber: Ist das auch wirklich die richtige Antwort?

2016: Immobilien so erschwinglich wie lange nicht mehr

Nein, denn tatsächlich ist es anders: Im Jahre 2016 sind Immobilien so erschwinglich wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Darauf hat jetzt der Immobilienverband IVD hingewiesen. Der IVD bringt eben schon seit dem Jahr 2000 einen Erschwinglichkeitsindex heraus, der eben derzeit auf einem Rekordtief notiert.


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Im Bundesdurchschnitt müssen die Bürger 18% des Einkommens zur Finanzierung der eigenen vier Wände ausgeben. Vor einem Jahr lag der Vergleichswert noch bei 19%. Vor zwei Jahren waren es sogar fast 20%.

Lohnsteigerungen sorgen für sinkende Belastungen

Hier ist schon ein klarer Trend abzusehen. Die Gründe dafür sieht der IVD in den moderat steigenden Immobilienpreisen. Gleichzeitig sinken die Zinsen für Baukredite immer weiter. Finanzierungen mit einer 10-jährigen Laufzeit sind jetzt schon flächendeckend für weniger als 2% zu bekommen.

Gleichzeitig ist aber auch das Lohnniveau zuletzt wieder etwas angestiegen. Das hat eben auch zu einer gesunkenen Belastung beigetragen. Schon im Jahr 2014 war es eben so, dass die Zinsbelastungen stärker gefallen sind als die Preise angestiegen sind. In der Summe ergab das diese positive Entwicklung für die Immobilienkäufer.

In Top-Städten sind Immobilien jedoch deutlich teurer – und für viele nicht erschwinglich

Doch eins muss bei solchen Studien auch immer jedem klar sein: Auch wenn es bundesweit einen messbaren Rückgang der Belastungen gegeben hat, so variieren doch die einzelnen Regionen sehr stark. Es gibt immer noch Städte, in denen die Belastung sehr hoch ist.

Das zeigt schon der Blick auf die Hauptstadt: Im Osten Berlins liegt die Belastung im Schnitt eben nur bei 18%. Der wieder auflebende Westen weist aber schon eine deutlich höhere Belastung von satten 24% auf.

Bundesweit an der Spitze steht im übrigen München: Dort liegen die Belastungen bei 43% – also mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Aber auch das ist eine Verbesserung, denn im Jahr 2013 lag diese Quote noch bei 47%.

Fazit: in kleine und mittlere Städte investieren

Für Investoren zeigen diese Zahlen eines ganz klar: Es ist deutlich lukrativer in kleineren und mittleren Städten aktiv zu werden. Dort ist die Belastung wirklich geringer und die Rendite deutlich höher.

21. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.