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TTIP und die geheimen Pläne der Kapital-Eliten

Die Freihandels-Abkommen CETA zwischen der EU und Kanada und TTIP zwischen der EU und den USA stehen zur Ratifizierung an.

Dagegen gingen im September 2016 hunderttausende Menschen bundesweit auf die Straßen. Sie forderten die Verhandlungen offiziell zu beenden.

So führen Politiker Sie hinters Licht

Wirtschafts-Minister Sigmar Gabriel fährt hierzu einen widersprüchlichen Doppelkurs, der wohl den Bundestagswahlen im Jahr 2017 geschuldet ist.

So hält er das TTIP-Abkommen zwar für gescheitert, das CETA-Abkommen jedoch befürwortet er.

Und er schwadroniert: „Wir wollen, dass die Globalisierung endlich den Menschen dient und nicht nur einigen Wenigen in der Wirtschaft“.

Die EU-Handels-Kommissarin Cecilia Malmström verteidigt beide Handels-Abkommen und appelliert an die europäischen Regierungen, mehr dafür zu werben.

Und sie werben mit immer derselben Leier: TTIP und CETA würden eine Ankurbelung des Wirtschafts-Wachstums und die Schaffung neuer Arbeitsplätze bedeuten.

Malmström meint ferner, es würde viele Missverständnisse, Schauermärchen und Lügen geben. Die TTIP-Gegner würden es mit der Wahrheit und den Fakten nicht so genau halten.

Bürger-Beleidigungen & Täuschungen, um TTIP durchzusetzen

Bedenken Sie: Diese Beleidigung der Bürger, Wähler und Steuerzahler ist unerträglich.

Und Sie werden auch gleich erkennen, dass diese „Schauermärchen“ oft leider nur allzu wahr sind.

Ebenso werden die Fakten Wirtschafts-Minister Gabriels Aussage, dass TTIP nicht nur einigen wenigen in der Wirtschaft diene, ad absurdum führen.


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Was ist TTIP?

TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) ist ein Freihandels- und Investitionsschutz-Abkommen in Form eines völkerrechtlichen Vertrags hauptsächlich zwischen der EU und den USA.

Offiziell ist das Ziel im transatlantischen Handel Zölle und Handels-Barrieren abzubauen. Außerdem sollen Vorschriften und Regeln der europäischen und amerikanischen Wirtschaft langfristig angepasst werden.

Dadurch will man auf beiden Seiten eine stärkere Öffnung der Märkte erreichen.

Politiker schwärmen: Durch TTIP soll …

  • … das Wirtschafts-Wachstum in den Teilnehmer-Staaten belebt,
  • … die internationale Wettbewerbs-Fähigkeit gewährleistet,
  • … die Arbeitslosigkeit gesenkt
  • … und das Durchschnitts-Einkommen der Arbeitnehmer erhöht werden.

Insbesondere die exportorientierte deutsche Wirtschaft soll von dieser Handels-Liberalisierung profitieren.

Und: Für 800 Mio. Menschen soll das Freihandels-Abkommen in der EU mehr Jobs, Wachstum und Wohlstand bringen.

Die Schattenseiten von TTIP

Was Ihnen weitgehend verschwiegen wird:

Die TTIP-Vertrags-Bedingungen sind zumeist geheim, nicht öffentlich und werden hinter verschlossenen Türen ausgehandelt.

Nicht einmal die nationalen Parlamente oder das EU-Parlament erhalten detaillierte Informationen.

Wir verraten Ihnen auch, was Elizabeth Warren, Senatorin und Vorsitzende des US-amerikanischen Consumer Financial Protection Bureau, einmal dazu sagte:

„Unterstützer des Abkommens sagten mir, die (TTIP-)Gespräche müssten geheim sein, denn wenn das amerikanische Volk wüsste, was tatsächlich der Inhalt ist, wäre es dagegen.“

Der Grund hierfür scheint klar:  Großunternehmen üben direkten Einfluss auf die TTIP-Vertrags-Texte aus. Und genau jene bleiben für die Öffentlichkeit intransparent.

Verbraucher werden das Nachsehen haben

Bedenken Sie: Die Verbraucher-Richtwerte der USA und der EU unterscheiden sich massiv.

Alleine schon beim Einsatz von Wachstums-Hormonen sowie von hochgiftigen Chemikalien und gentechnisch veränderter Tiere ist dies ersichtlich.

TTIP soll also nicht nur Handels-Barrieren abbauen, die solche Produkte bislang vom EU-Markt ferngehalten haben, sondern den transatlantischen Markt vereinheitlichen.

Natürlich erzählen Ihnen Politiker, dass dies alles zu Gunsten der Europäer geschehen wird. Glauben Sie das etwa?

21. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.