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Überweisung nach Kanada – Geld kostengünstig überweisen

Eine Überweisung nach Kanada ist dank Online-Banking einfach, jedoch nicht in jedem Fall kostengünstig. Es gibt Alternativen zur normalen Banküberweisung wie TIPANET oder PayPal.

Überweisung nach Kanada – Auslandsüberweisung via Online-Banking

Kanada gehört als sogenannter Drittstaat nicht zum SEPA-Raum. Kostengünstige SEPA-Überweisungen sind daher nicht möglich. Gebühren fallen auch dann an, wenn die Auftrags- und Empfängerwährung auf Euro lautet.

Wer einen Zugang zum Online-Banking hat, kann problemlos Überweisungen nach Kanada erledigen. Selbstverständlich können auch entsprechende Überweisungsformulare der Hausbank genutzt werden.

Das meist gebräuchliche Überweisungsverfahren ist hierbei Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication). Im Formular der Auslandsüberweisung müssen als wichtige Angaben das Empfängerland, die Kontonummer und der Swift-Code angegeben werden.

Im internationalen Rahmen tätige kanadische Banken verfügen jeweils über einen Swift-Code. Wer eine Überweisung nach Kanada beispielsweise wegen eines Geschäfts vornehmen möchte, sollte alle notwendigen Bankangaben auf einer Rechnung antreffen.


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Überweisungen ins nichteuropäische Ausland mit TIPANET

Die Hausbank bietet für die Auslandsüberweisung möglicherweise nicht die günstigsten Konditionen an. Als Alternative ist TIPANET, ein automatisiertes Zahlungssystem der Volks- und Raiffeisengruppe, zu empfehlen. Sparkassen gehören dem System nicht an.

Neben Kanada sind beispielsweise auch die Schweiz und die USA Länder mit TIPANET Akzeptanz. Aufträge nach Kanada müssen in der jeweiligen Länderwährung (Euro) abgewickelt werden. Die Gutschrift erfolgt in der Landeswährung des Empfängerlandes.

In der Regel dauert es bis zur Gutschrift 5 Arbeitstage. Jeder Zahlungsauftrag kostet eine feste Gebühr von 10 Euro, die immer der Auftraggeber zahlt.

Die Höhe der Überweisung spielt keine Rolle. In den Gebühren sind die Kosten der Bank in Deutschland und in Kanada enthalten. Weitere Kosten entstehen nicht. Der maximale Überweisungsbetrag ist auf 12.500 € begrenzt.

Bei welcher Bank in Kanada das Empfängerkonto ist, ist unerheblich. Wichtig ist nur, die Überweisung richtig auszufüllen. Für die Überweisung werden lediglich die Kontonummer, der neunstellige Bankcode (BIC) sowie Angaben zur Bank des Begünstigten benötigt.

Ist die Bankverbindung des Empfängers nicht bekannt, die genaue Adresse liegt jedoch vor, kann dem Begünstigten ein Bankscheck zugestellt werden. Überweisung nach Kanada mit PayPal oder Postbank

Neben TIPANET bietet die Postbank für Kunden mit Online-Zugang eine günstige Auslandsüberweisung an. Kunden zahlen pro Auftrag lediglich 1,50 €. Es fallen allerdings weitere Gebühren bei der Korrespondenz- und Zielbank an.

Grundsätzlich ist die Überweisung von Beträge bis 12.500 € problemlos möglich. Beträge darüber sind bei der Bundesbank meldepflichtig. Für die Meldung muss ein gesondertes Formular (Z1) ausgefüllt werden.

Um via PayPal eine Überweisung nach Kanada zu erledigen, bedarf es eines entsprechenden Accounts im Land des Auftraggebers und des Empfängers.

Für den Auftraggeber ist das Geld senden kostenlos. Eine Gebühr zahlt der Empfänger. Aufgrund der von PayPal selbst bestimmten Wechselkurse kann TIPANET oder die Postbank die bessere Alternative sein.

Beachten: Für die Überweisung innerhalb Kanadas wird ein aus neun Ziffern bestehender Zahlencode, die sogenannte Canadian Routing Numbers, verwendet, um jeweilige Finanzinstitute in Kanada zu identifizieren.

24. August 2013

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Thomas Detlef Bär
Von: Thomas Detlef Bär. Über den Autor

Thomas Detlef Bär ist diplomierter Ökonom. Seit einigen Jahren ist er als Autor rund um den Bereich Finanzen aktiv. Dabei hat er sich auf Ratgeber- und Wissensbeiträge spezialisiert. Lesern möchte er Fakten zur Vertiefung des eigenes Wissen vermitteln und gleichzeitig zu neuen Überlegungen anregen.