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Überhöhte Dispozinsen: Verschenken Sie kein Geld an gierige Banken

Die Tester von Stiftung Warentest haben den deutschen Banken einmal genau auf die Finger geschaut.

Ergebnis: Die Dispozinsen, die Sie für die Überziehung Ihres Girokontos zahlen, sind bei fast allen Instituten maßlos überteuert.

Es lohnt sich für Sie also, alles daran zu setzen, Ihr Konto nicht zu überziehen.

Mehrzahl der Banken gibt Testern keine Auskunft zur Zinshöhe

Dabei haben es die Banken den Testern schwer gemacht, die Dispozinsen zu vergleichen:

Von den über 1.400 befragten Kreditinstituten hat weniger als 1/3 Auskunft über die aktuellen Dispozinsen erteilt.

Die Mehrzahl hat versucht, sich einem Vergleich zu verweigern. In vielen Fällen mussten sich die Tester vor Ort als potenzielle Kunden ausgeben, um Auskünfte zu erhalten.


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2-stellige Dispozinsen sind keine Seltenheit

Das Testergebnis offenbart dann auch, warum sich die Banken so zugeknöpft geben: Denn der Großteil der Institute knöpft seinen Kunden vollkommen überhöhte Dispozinsen ab. Im Durchschnitt aller Institute liegt der Dispozins bei 10,25%.

Einzelne Banken verlangen sogar bis zu 16% für die Überziehung des Kontos. In Anbetracht von Guthaben-Zinsen von unter 1% ist dies schon eine Frechheit.

Banken verdienen prächtig an den Liquiditäts-Problemen ihrer Kundschaft

Rund 1/4 aller Bankkunden überzieht ihr Konto einige Male im Jahr. Bei 17% reicht das Geld sogar regelmäßig nicht aus und verursacht Konto-Überziehungen.

Laut dem Bundesbank-Bericht vom Juli 2015 betragen die Überziehungs-Kredite in Deutschland insgesamt 34,5 Mrd. €. Bei einem durchschnittlichen Zinssatz von über 10% fällt so jede Menge Geld für die Banken ab.

Dies erklärt auch deren Weigerung, die Dispozinsen endlich an einen realistischen Satz – im Hinblick auf das historische Zinstief – anzupassen.

Ihre Möglichkeiten, überteuerte Dispozinsen zu vermeiden

Sollten Sie zu den Bankkunden gehören, die regelmäßig Ihr Konto überziehen, ist es sinnvoll, über eine Alternative nachzudenken.

Ratenkredite bekommen Sie in Zeiten niedriger Zinsen zu wesentlich günstigeren Konditionen – falls das Geld partout nicht reichen will.

Die günstigsten Zinsen für Raten-Kredite finden Sie beispielsweise auf Vergleichsportalen im Internet.

Noch besser wäre es natürlich, wenn Sie es schaffen, immer mit dem Geld auszukommen. Stellen Sie dazu alle Ihre Ausgaben auf den Prüfstand.

Sicherlich werden sich einige Einsparungs-Möglichkeiten finden.

Oftmals hilft auch die Führung eines Haushaltsbuches, in dem alle Einnahmen und Ausgaben zum verantwortungsbewussteren Umgang mit Geld eingetragen werden.

Und damit eine unvorhergesehene Ausgabe – etwa eine Autoreparatur – Ihr Konto nicht gleich deutlich ins Minus zieht, ergibt es Sinn, sich ein kleines Finanzpolster zuzulegen.

Eröffnen Sie ein Tagesgeld-Konto, auf das Sie regelmäßig das Geld einzahlen, was am Monatsende übrig bleibt. Diese Reserve ist nur für Notfälle da. Heben Sie dieses Geld generell nur in Ausnahmefällen ab, um die Dispozinsen zu umgehen.

19. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.