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Übernahme-Gerüchte: Wann man vorsichtig sein sollte

Spannende Übernahmen auf der einen Seite, hilfreiche Tipps zum Übernahme-Geschäft auf der anderen;

Von mir erfahren Sie regelmäßig, was gerade in der Gerüchteküche herumgereicht wird und worauf Sie unbedingt achten sollten.

Hier beantworte ich Ihnen die Frage: „Wie reagiere ich auf Übernahme-Gerüchte richtig und wie auf Übernahme-Fakten?“

Dem entgangenen Gewinn nicht hinterhertrauern

Sie kennen es: Die Nachrichten-Portale sind voll mit Meldungen, dass ein Großkonzern wieder einmal einen kleineren Konkurrenten schlucken will und die Aktie 25% über dem Schlusskurs vom Vortag notiert.

Statt sich zu ärgern, dass Sie an dem Deal nicht beteiligt sind, ist es sinnvoller, sich zu fragen: „Gibt es vielleicht noch eine Gewinn-Chance nach dem 25%-Anstieg?“

Nicht selten steigen Aktien nach einem Übernahme-Angebot weiter.

Teilweise lohnt sich sogar noch der Einstieg, wenn das Unternehmen bereits mehrheitlich vom Bieter kontrolliert wird.

Verallgemeinert werden kann diese Aussage jedoch nicht. Wie immer an der Börse, muss auch im Übernahme-Geschäft genau hingeschaut werden.

Die Kunst, eine Chance liegen lassen zu können

2015 z. B. war gemessen am Übernahme-Volumen ein Rekordjahr. Wen wundert es, dass angesichts dessen auch die Anzahl falscher Gerüchte höher lag als üblich.

Besonders in den USA musste sehr sorgfältig geprüft werden, wie glaubhaft ein solches Gerücht ist.

Nicht selten können Gerüchte in kurzer Zeit als unwahr entlarvt werden. Manchmal ist die Arbeit jedoch aufwendiger.

Wichtig ist, dass Sie immer darauf achten, wie sich Ihre Investition darstellt, wenn die Übernahme-Story sich als falsch entpuppt.


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Achten Sie darauf, dass der fundamentale Rahmen dann auch noch stimmt und die Aktie auch ohne Deal kaufenswert ist!

Im Zweifel sollten Sie eine Übernahme-Chance liegen lassen. Nur Gerüchten hinterherzujagen wird nicht zum Erfolg führen.

Die Betrugs-Masche mit Penny-Stocks

Wie in fast allen Bereichen der Geldanlage, gibt es auch im Übernahme-Geschäft vereinzelt kriminelle Energien.

Nicht selten wird in diversen Internet-Foren eine Übernahme-Story konstruiert, um dem Aktienkurs zu pushen.

Das ist besonders bei Penny-Stocks (Aktienkurs unter 1 €) höchst gefährlich. Unter dem Vorwand, dass eine Übernahme kurz bevorsteht, werden ahnungslose Privatanleger in Unternehmen gelockt, die nur wenige Mio. wert sind.

Durch die künstliche Nachfrage explodiert der Kurs, die Betrüger steigen aus und Sie bleiben auf einem Verlust sitzen, der manchmal sogar 90% übersteigt. Sie halten dann eine wertlose Hülle in den Händen.

Die Betrugs-Masche am Telefon

Wenn Ihnen unaufgefordert „heiße“ Übernahme-Tipps genannt werden, dann ist absolute Vorsicht geboten.

Immer einmal wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als bekannte Übernahme-Experten tarnen und Anleger in nicht einmal börsennotierte Titel locken.

Kaufen Sie niemals nach einem unaufgeforderten telefonischen Übernahme-Hinweis eine Aktie!

Wenn Sie nach den „Tipps“ auch noch unter Druck gesetzt werden, ist es fast immer ein Fall für die Kripo. Einige Betrüger haben sogar schicke Webseiten, um sich zu tarnen.

Gier ist gefährlich! Fragen Sie sich, welches Interesse eine unbekannte Person daran haben könnte, Ihnen kostenlos heiße Tipps zu nennen.

Wenn Sie auf etablierte, börsennotierte Übernahme-Kandidaten mit einer Marktkapitalisierung von 100 Mio. € oder mehr setzen, die täglich rege gehandelt werden, umgehen Sie dieses Problem.

Kauf amerikanischer Übernahme-Kandidaten in Deutschland – gewusst, wie

Seitdem ich mich für Börse interessiere, beobachte ich das Übernahme-Geschäft.

Immer wieder stelle ich dabei fest, dass bei amerikanischen Übernahme-Kandidaten schlimme – quasi unerklärliche – Fehler begannen werden.

Wer sich nach dem Sprung der Aktie im Zuge einer Offerte an die Ferse einer Übernahme-Spekulation klebt, für den geht’s nicht selten um 10% oder 20% Gewinn.

Das sind nicht die großen Zahlen – aber dafür sind Sie häufig auch nur wenige Wochen investiert und das Risiko ist gering.

Wenn es aber um kleinere, obere Gewinn-Grenzen geht, ist der Einstiegspreis umso wichtiger.

Wer amerikanische Übernahme-Kandidaten ins Portfolio holen will, muss an deutschen Börsen unbedingt auf das Handels-Volumen achten.

Sie glauben nicht, wie oft ich schon mitbekommen habe, dass unerfahrene Anleger 5 oder 10% zuviel gezahlt haben, weil nicht auf das Handels-Volumen geachtet worden war.

Es reicht eben nicht an jedem Börsenplatz aus, dass die Marktkapitalisierung bei 25 Mrd. Dollar liegt. Einige amerikanische Großkonzerne werden an Regional-Börsen nicht so rege gehandelt, dass der Kurs immer genau ist.

Wenn dann die weitere Gewinn-Chance bei nur noch 5% liegt, ist die Investition deutlich unattraktiver.

Platzieren Sie Ihre Order stets mit Limit und orientieren Sie sich am Aktienkurs in den USA!

So gut wie alle US-Übernahme-Kandidaten können Sie über das elektronische Handels-System Tradegate zum fast exakten Umrechnungspreis kaufen.

Fazit

„Einfach nur rein“, ist nie der richtige Weg. Mehr als vereinzelte Glückstreffer gibt es da nicht. Erfolgreiche Übernahme-Spekulanten sind geduldige Jäger.

Ruhe bewahren, sorgfältig die Sachlage prüfen und am richtigen Börsenplatz zuschnappen, wenn es etwas zu holen gibt; Das macht aus Ihnen einen erfolgreichen Übernahme-Jäger.

8. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.